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Düsseldorf
Stadt plant Kampagne für Prostituierte

Düsseldorf. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Elisabeth Wilfart, möchte mit einer Kampagne das Bewusstsein für die Situation von Prostituierten in Düsseldorf schärfen. Die Idee dafür ist am Runden Tisch Prostitution entstanden.

Vorbild soll eine durchaus umstrittene Kampagne in Stuttgart sein, die sich mit derben Sätzen auch an die Freier wandte ("Nutten sind auch Menschen"). "Wir können uns so etwas auch in Düsseldorf vorstellen, zwar nicht in dieser Sprache und diesem Tenor, aber mit der gleichen Zielsetzung", sagte die Gleichstellungsbeauftragte.

Das städtische Ordnungsamt zählt 170 Betriebe, in denen der Prostitution nachgegangen wird. Bekannt sind 459 Männer und Frauen, die dort arbeiten. Vermutlich ist ihre Zahl aber deutlich höher, denn besonders zu Messezeiten gibt es nach Einschätzung von Experten in der Landeshauptstadt eine hohe Nachfrage.

(tt)
 
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