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Duisburg
Betriebe der IGKN ziehen erste Bilanz

Duisburg. 16 Firmen aus Kaßlerfeld und Neuenkamp kooperieren. Wie das funktioniert, wird heute diskutiert.

Vor rund 18 Monaten fiel der Startschuss zum Projekt "Nachhaltiges Gewerbegebiet". 16 Betriebe aus Kaßlerfeld und Neuenkamp, die auch Mitglied in dem von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) initiierten Gewerbegebietsverein IGKN (Interessengemeinschaft der Gewerbegebiete Kaßlerfeld und Neuenkamp) sind, setzen sich seither für Ressourceneinsparung ein.

Bei einer Talkrunde berichten heute stellvertretend für die 16 Betriebe der Anlagenbauer HSD Schäfer GmbH und der Schweißdrahthersteller Hermann Fliess & Co. GmbH über ihre Erfahrungen und die eingeleiteten Umsetzungsmaßnahmen. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in den Schulungsräumen der Collin KG, Collinweg (Nähe LKW-Autohof von Total, Am Schlütershof) statt. Der Abend wird abgerundet durch eine Begleitausstellung der Effizienzagentur NRW über zukunftsweisende ressourcenschonende Produkte sowie Angebote der Stadtwerke Duisburg zum Thema Elektro-Mobilität. Die Teilnehmer haben dabei die Gelegenheit, die Fahrzeuge auszuprobieren. "Viele Unternehmer sind überrascht, dass man mit wenigen Handgriffen viel erreichen kann. Das gilt vom optimierten Beleuchtungsmanagement über die Rückgewinnung von Wärme bis hin zur Reduzierung von Energieverschwendern", weiß GFW-Projektmanager Angel Alava-Pons und betont: "Maßnahmen zur Ressourceneffizienz und Energieeinsparung haben gleich mehrere positive Nebenwirkungen: Zum einen tun die Unternehmer etwas für die Umwelt, und zum anderen erzielen sie sowohl für das eigene Unternehmen als auch das gesamte Gewerbegebiet einen Mehrwert. Einsparungen werden erreicht und die Attraktivität der Gewerbegebiete durch gemeinschaftliche Aktivitäten erhöht." Bis Frühjahr 2015 ließen sich 16 Betriebe auf Ressourceneffizienz und Energieeinsparung überprüfen. Daraufhin erhielten sie Tipps, wie sie kurz- und/oder mittelfristig die im Betrieb anfallenden Kosten bestmöglich und nachhaltig reduzieren können. Das Projekt "Nachhaltiges Gewerbegebiet" wurde angestoßen von GFW Duisburg und IGKN.

"Die Interessengemeinschaft verfügt mittlerweile über 55 Mitglieder in Kaßlerfeld und Neuenkamp. Da gibt es einen regen Austausch der Beteiligten, und seit etwas mehr als zwei Jahren steht das Thema 'Energie' hoch im Kurs", so GFW-Geschäftsführer und IGKN-Mitbegründer Ralf Meurer.

Fachliche Expertise für das Unterfangen erhielt die IGKN bei den Akteuren der Effizienzagentur NRW und der ThermoPlusWärmeDirektService GmbH, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Duisburg. Diese besuchten alle Betriebe, die am Projekt teilnahmen und waren mit Rat und Tat zur Stelle. Da die Unternehmen den Expertenrat annahmen und umsetzten, stellten sich schnell messbare Erfolge ein.

Quelle: RP
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