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Duisburg
"Geisterrräder" für mehr Aufmerksamkeit

Duisburg: "Geisterrräder" für mehr Aufmerksamkeit
FOTO: stadt duisburg
Duisburg. Das Verkehrssicherheitsnetzwerk "Duisburg. Aber sicher!" stellt die in grellen Leuchtfarben gehaltenen Räder an vielen Stellen im Stadtgebiet auf. Es soll alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren.

Das Verkehrssicherheitsnetzwerk "Duisburg. Aber sicher!" hat drei leuchtend orangerote "Warnfahrräder" aufgestellt, um alle Verkehrsteilnehmer zur Aufmerksamkeit aufzufordern. Eine Tafel weist mit dem Text: "4 Tote und 165 Schwerverletzte in nur 30 Monaten sind zuviel!" auf die Gefahren im Straßenverkehr hin. Die Anzahl der getöteten und schwer verletzten Radfahrer bezieht sich auf das Duisburger Stadtgebiet.

Ein Warnfahrrad steht auf der Kruppstraße im Sportpark und markiert die Gefahrstellen durch die vielen Einmündungen, die den gegenläufigen Radweg auf der Südseite der Kruppstraße queren. Auch auf der Lotharstraße markiert es die Einmündung Walramsweg, dort, wo ein gegenläufiger Fahrradweg durch viele Einmündungen gequert wird. Das dritte Warnfahrrad ist in Walsum auf der Römerstraße installiert, wo die Auffahrt zur Fahrradtrasse HOAG-Bahn abzweigt.

Das erste "Geisterrad" wurde auf dem Karl-Lehr-Brückenzug im Beisein von OB Sören Link und Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels aufgestellt (unten links). Inzwischen sind weitere dazugekommen. FOTO: Stadt Duisburg (2)/Reichwein (Archiv)

Besondere Aufmerksamkeit ist an Kreuzungspunkten zwischen Radwegen und Straßen erforderlich. Auch Rechtsabbiegeunfälle zwischen Lkw und Fahrradfahrern, häufig durch den sogenannten "toten Winkel" bedingt, sind eine markante Unfallursache. Es ist lebenswichtig, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sich der Gefahr dieses "toten Winkels" bewusst sind und durch ihr defensives Verhalten Unfalle vermeiden können.

Mit dem Aufstellen von sogenannten Geisterfahrrädern, die leuchtend weiß lackiert sind und Stellen markieren, an denen ein Fahrradfahrer tödlich verunglückte sowie diesen leuchtendorangenen "Warnfahrrädern", weist das Netzwerk "Duisburg. Aber sicher!" auf Stellen im Stadtgebiet hin, an denen ein erhöhtes Risiko besteht. Am 1. Juni wurde bereits ein "Geisterfahrrad" am Karl-Lehr-Brückenzug aufgestellt, ein anderes steht im Landschaftspark an der Querung Grüner Pfad, Emscher Straße.

FOTO: tadt duisburg

Das Verkehrssicherheitsnetzwerk "Duisburg. Aber sicher!", in dem Polizei Duisburg, DVG, ADFC, ACE, Straßenverkehrsbehörde, Bürgerstiftung Duisburg und Verkehrswacht zusammenarbeiten, wird weitere Warn- und Geisterfahrräder zur Verbesserung der Aufmerksamkeit aufstellen.

Quelle: RP
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