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Duisburg
Jüdisches Museum macht Station im Landfermann

Duisburg. Täglich kommen Geflüchtete in Deutschland an. Aus diesem Anlass macht das mobile Museum »on.tour - Das Jüdische Museum Berlin macht Schule« am heutigen Dienstag unter anderem Station im Landfermann Gymnasium in der Innenstadt.

"Unser Ziel ist es, Schüler für das Thema Flucht und Vielfalt in der Gesellschaft zu sensibilisieren", sagt Sarah Hiron, Leiterin Outreach in der Bildungsabteilung des Jüdischen Museums Berlin. Mit interaktiven Führungen durch die mobile Ausstellung und zwei iPad-Workshops laden die Museumspädagogen zu Gesprächen ein.

"Jeder Schüler in Deutschland sollte mindestens einmal das Jüdische Museum Berlin besucht haben, bevor die Schule beendet ist", sagt Gründungsdirektor W. Michael Blumenthal. In fünf Würfeln sind insgesamt 16 Vitrinen eingebaut sowie Texte und Karten, Abbildungen und Fotografien angebracht. Die Würfel widmen sich den Themen "Jüdisches", "Leben und Überleben", "Lebenswege", "Feste feiern" und neu in diesem Jahr "Anfang, Ende und dazwischen". Unter Anleitung der Museumspädagogen erarbeiten sich die Schüler die fünf Themen in Kleingruppen. Unter dem Thema "Lebenswege" wird beispielsweise der osteuropäische Jude Julius Fromm vorgestellt, der mit "Fromms Act" 1916 das erste Kondom ohne Naht auf den Markt brachte. Mit "Anfang, Ende und dazwischen" werden die Schüler an Situationen aus dem Alltag jüdischen, muslimischen, christlichen und nichtreligiösen Lebens herangeführt.

Quelle: RP
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