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Duisburg
"Ninja Court": Den Hindernissen trotzen

Duisburg: "Ninja Court": Den Hindernissen trotzen
Alexander Hardebusch (22) aus Röttgersbach zeigt, wie's richtig geht und schwingt sich über den "Ninja Course". Besonders bei den jüngeren Besuchern kommt die neue Attraktion gut an. FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. In der Trampolinhalle "Superfly Ruhr" am Sternbuschweg wartet eine neue Attraktion auf die Besucher: Der abwechslungsreiche Parcours "Ninja Court" ist der erste seiner Art im Ruhrgebiet. Von Jan Luhrenberg

Schon seit über einem Jahr steht die Trampolinhalle "Superfly Ruhr" am Sternbuschweg in Neudorf. Anlässlich des einjährigen Bestehens des Trampolinparks machten sich die Geschäftsführer selbst ein Geschenk: Ein neuer Hindernis-Parkour mit dem verheißungsvollen Namen "Ninja Court", der einen Hauch von Extremsport in die kindgerechte Halle bringt.

Die Einweihung des neuen Teils der Anlage war ein feierlicher Akt, bei dem nicht nur Sportfans auf ihre Kosten kamen. "Die Eröffnung des Ninja-Courts war nicht nur der Startpunkt unserer Geburtstagsfeier, sondern auch ihr Hauptact", sagt Marcel Parcharidis, Mitarbeiter der Trampolinanlage.

Der "Ninja Court" besteht aus sieben verschiedenen Hindernissen, die es zu überwinden gilt. "Die einzelnen Elemente des Parcours erinnern an die Fernsehshow Ninja Warrior", sagt Parcharidis. Neben der klassischen Kletterwand besteht der abwechslungsreiche Kurs zum Beispiel noch aus einem Spinnennetz: Der Besucher hangelt sich nur mit Hilfe der Kraft seiner Arme ein Netz entlang, das über seinem Kopf entlang gespannt ist. Auch der Start des Parcours ist identisch mit der genannten Fernsehshow. Um über einen Abgrund zu kommen, benutzt der Besucher sogenannte Tictacs - spezielle dreieckige Formen, die am Rand des Abgrundes aufgebaut sind und an denen sich die Kletterer mit den Füßen abdrücken müssen.

Ziel des Parcours ist ein ganz simples: Bis ans Ende der Kletterstrecke gelangen, ohne den Boden zu berühren. "Dafür ist eine Menge Geschicklichkeit, Kraft und Koordination nötig", erklärt Parcharidis. "Es geht darum, dass man sich Herausforderungen sucht und diese auch besteht." Dabei gebe es verschiedene Wege, ins Ziel zu gelangen. Zwar kann jeder Besucher einen individuellen Gang durch den Parcours wählen. Aber an den einzelnen Stationen gibt es Möglichkeiten, um besonders schnell oder sicher über das Hindernis zu gelangen, das erkläre sich meistens von selbst.

Der "Ninja Court" ist so konzipiert, dass er für Jedermann zu bewältigen ist, egal ob jung oder alt. Und wenn doch mal an einem Hindernis Schluss sein sollte, ist das auch kein Problem. Nicht nur, dass die Besucher immer auf weichen Schaumstoff-Klötzen landen, mit denen die Trampolinfläche ausgepolstert ist. "Mit jedem Fehlversuch lernt der Besucher auch etwas hinzu und kann beim nächsten Durchgang neue Wege über Hindernisse ausprobieren", so Dennis Klares, ebenfalls Mitarbeiter der Trampolinanlage.

Die neue Kletterstrecke wurde bislang gut angenommen, das habe sich schon bei der offiziellen Einweihung gezeigt. "Vor allem Kinder haben sich zuerst auf den Parkours gestürzt, die ältere Generation war da schon zögerlicher", erinnert sich Parcharidis. Mittlerweile werde sie aber auch von Erwachsenen regelmäßig benutzt. "Der Ninja Court ist zu unserer beliebtesten und vollsten Attraktion geworden", resümiert der Mitarbeiter stolz.

Der Standort in Duisburg ist der erste des Franchise-Unternehmens "Superfly", dessen Mutterkonzern in den USA sitzt. Für Marcel Parcharidis und Dennis Klares ist die Halle etwas ganz Besonderes. "Dadurch, dass Duisburg der erste Standort in Deutschland ist, wird hier sehr viel experimentiert und die gemachten Erfahrungen an die nächsten Projekte weitergegeben", sagt Parcharidis. Für Dennis Klares macht etwas anderes die Besonderheit der Halle in Duisburg aus. "Hier treffen Laien und Profis aufeinander, und hier hilft jeder jedem."

Quelle: RP
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