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Duisburg
Polizeikontrollen nach Münsteraner Todesfahrt

Duisburg. Nach dem "erweiterten Suizid", wie ein Duisburger Polizeisprecher die Münsteraner Todesfahrt vom Samstag bezeichnete, hat es in Duisburg Personenkontrollen gegeben. So wurde am Nachmittag am Ende der Brücke der Solidarität auf Rheinhauser Seite eine Polizeisperre errichtet, an der die passierenden Fahrzeuge angehalten und die Insassen kontrolliert wurden. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob es sich bei der Amokfahrt in Münster um einen Terrorakt gehandelt hatte und mögliche Mittäter auf der Flucht waren.

"Es gab ein Stichwort von der Landesbehörde, dann haben wir gewisse Orte besetzt", sagt ein Polizeisprecher. Die nördlich gelegene Rheinbrücke zwischen den Stadtteilen Ruhrort und Homberg zählt offenbar nicht zu solchen neuralgischen Punkten. Dort haben die Beamten keine Polizeikontrolle eingerichtet. Ob es weitere Orte im Duisburger Raum gibt, verschwieg die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen.

(kt)
 
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