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Duisburg
Sparkasse hilft Kindern

Duisburg. Noch in diesem Jahr wird das Geldinstitut nach einem sehr guten Geschäftsjahr 2009 eine neue Stiftung ins Leben rufen, von der Kinder, Jugendliche und der Breitensport profitieren werden. Von Hildegard Chudobba

Ein sehr gutes Jahr liegt hinter der Sparkasse Duisburg. Die Betonung liegt auf sehr, sagte gestern Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender von Duisburgs (und von Kamp-Lintforts) starkem Geldinstitut. Mit einem Bilanzgewinn von 6,2 Millionen Euro fiel das Ergebnis um 21,5 Prozent besser aus als im Vorjahr.

Dennoch wollte sich die Sparkasse nicht als Gewinner der Wirtschaftskrise bezeichnen. Nachdem die Kanzlerin und der Wirtschaftsminister den Deutschen versichert hätten, dass ihr Geld bei allen Banken in Deutschland sicher sei, habe das so nicht mehr zugetroffen, so Vorstandsmitglied Claus Robert Witte (Privatkunden). Dennoch zog auch er ebenso wie sein Vorstandskollege Dr. Joachim Bonn (Firmenkunden) eine positive Bilanz. Im Geschäftskundenbereich stieg die Darlehns-Neubewilligung um 59 Prozent. Von Kreditklemme, so Bonn, könne also nicht die Rede sein. Ähnlich rege verlief die Entwicklung im Privatkundenbereich. Ob Baudarlehn, Lebensversicherungen oder Autokredite – überall legte die Duisburger Sparkasse zu. Mit 866 Finanzierungen neuer Autos (Volumen: 8,8 Millionen Euro) liegt das Haus gar hinter der Hamburger Sparkasse im Ranking auf dem zweiten Platz. Erfreulich auch: Angesicht von 4,1 Milliarden Euro Einlagen ist die Sparkasse Duisburg zur Refinanzierung des Kreditgeschäftes nach wie vor nicht auf die Kapitalmärkte angewiesen.

Für das gesellschaftliche Leben in Duisburg ist das Geldinstitut unverzichtbar. Mit dem Umbau ihres Gebäudes am Kuhlenwall (Investitionssumme: 24 Millionen Euro) realisiert es derzeit ein wichtiges Projekt für die City. Den größten Teil der Immobile werde man selber nutzen, so Vorstand Uwe Haddenhorst.

Noch in diesem Jahr wird die Sparkasse neben den bereits vorhandenen eine neue Stiftung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie des Breitensports an den Start bringen. Der Verwaltungsrat hat zugestimmt, so dass mit der inhaltlichen Gestaltung begonnen werden kann. Wichtig sei, so Tomalak, dass die Hilfen nachhaltig sind. Gefördert werden Maßnahmen in Duisburg und Kamp-Lintfort. Eine gute Botschaft hielt er gestern für die Kämmerer der beiden Städte bereit: Zusätzlich zu den bereits überwiesenen Gewerbesteuern (10,7 Millionen Euro) gibt es noch einmal 3,5 Millionen Euro.

Quelle: RP
 
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