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Duisburg
Weniger Unfälle dank Umbauten

Duisburg. Die Unfallkommission nimmt gefährliche Stellen ins Visier.

Die Unfallkommission ist ein jährlich tagendes Gremium, an der neben Vertretern der Bezirksregierung, der Polizei Duisburg, Straßen NRW und der DVG die Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörde der Stadt Duisburg beteiligt sind. Bei der Tagung in diesen Tagen wurden das Unfallgeschehen im Jahr 2015 ausgewertet und Möglichkeiten zur Entschärfung von Unfallhäufungspunkten erarbeitet.

Neben überhöhter Geschwindigkeit ist das Nutzen von Handys am Steuer in Duisburg eine der häufigsten Unfallursachen. Die Umsetzung der Maßnahmen, die im Vorjahr beschlossen wurden, zeigt Wirkung. Die bauliche Umgestaltung der sogenannten Pelles-Kurve in Rheinhausen führte dazu, dass es hier 2015 keinen einzigen Unfall mehr gab (im Jahr 2014 waren es noch sieben Unfälle). Die Zahl der Unfälle auf der Ruhrorter Straße an der Einmündung zum Containerterminal ging von elf auf nur noch einen Unfall zurück. Die Ampelphasen im Kreuzungsbereich Plessingstraße/Steinsche Gasse wurden getrennt, die Linksabbieger aus der Heerstraße in Richtung Marientor erhielten Ende Mai 2015 eine separate Grünphase, ohne auf den geradeausfahrenden Gegenverkehr achten zu müssen. Hier verminderte sich die Zahl der Unfälle von 23 auf elf.

Im vergangenen Jahr waren besonders auffällig: Die Kreuzung Duisburger Straße/Walther Rathenau-Straße/A59 in Hamborn, die Kreuzung Kremerstraße/Musfeldstraße und die Kreuzung Duisburger Straße/Moerser Straße in Homberg weisen viele Unfälle auf.

Quelle: RP
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