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Rees
DRK-Ortsverband ehrt Blutspender in Rees

Rees. Christoph Gewers zeichnete die Jubilare aus - darunter Norbert Oymanns, der bis dato 150-mal half.

150-mal hat Norbert Oymanns Blut gespendet. Laut Bürgermeister Christoph Gerwers, der in der Millinger Gaststätte Verbücheln jetzt zahlreiche Blutspender auszeichnete, füllen diese 75 Liter Blut "siebeneinhalb Putzeimer oder 375 kleine Biergläser". Zum Dank erhielt Norbert Oymanns die goldene Blutspenderehrennadel mit goldenem Eichenkranz, sechs Brillanten und einem Granat. Günter Gillner und Hans Gerd Ressing wurden für 125 Blutspenden geehrt, Karl-Heinz Möllmann für 100. Bürgermeister Gerwers dankte ihnen für den bewiesenen Bürgersinn: "Für Sie war es kein großer Aufwand, aber für andere Menschen überlebenswichtig."

Wilhelm Alders, Hugo van Bebber und Paul Michels nahmen bislang 75 Blutspendetermine wahr, Monika Hartmann, Gabriele Heiliger, Paul Friedrich Knaben, Frank Krebbing, Sandra Kremer, Ingrid Mura und Peter van Zadelhoff blicken auf 50 Termine zurück. Für 25 Blutspenden wurden Michael Austgen, Maria Bauhaus, Karin Bontrup, Michael Engemann, Birgit Fischer, Carla Franken, Petra Hövelmann-Wenning, Johannes Leo Hüls, Matthias Igarashi, Konrad Kuhndörfer, Andreas Mai, Birgit Naß, Gerhard Rally, Marc Semelka, Franz Tersluisen und Lucia Übbing geehrt.

In der vorangegangenen Versammlung des DRK-Ortsvereins Rees betonte die Vorsitzende Doris Scholten, dass im vergangenen Jahr im Stadtgebiet insgesamt 1591 Blutspenden verzeichnet wurden: "Das sind nur zwei weniger als im Vorjahr. Bundesweit sind die Zahlen rückläufig, aber bei uns auf dem platten Land funktioniert der Zusammenhalt noch."

Scholten dankte auch den Mitgliedern und Helfern, die 2014 bei insgesamt 16 Blutspende-Terminen in Rees und den Ortsteilen den hauptamtlichen DRK-Blutspendedienst aus Breitscheid unterstützt haben. Besonders geehrt wurden die Jubilare Maria Vallée (seit 40 Jahren dabei), Günter Gillner und Christel Obbing (je 35 Jahre), Elisabeth Rosenboom, Doris Scholten und die krankheitsbedingt abwesende Elisabeth Mölder (je 30 Jahre) sowie Rita Hommen (fünf Jahre).

Ida Pustai und Marlies Venhofen wurden als Kassenprüferinnen wiedergewählt, die alle drei Jahre stattfindenden Vorstandswahlen erfolgen erst im nächsten Jahr. Dann will Egon Wickermann, nach mehr als drei Jahrzehnten, sein Amt als stellvertretender Vorsitzende des DRK-Ortsverbands Rees zur Verfügung zu stellen. Auch Doris Scholten, die seit 1989 den Vorsitz innehat, möchte zugunsten einer jüngeren Nachfolgerin oder eines Nachfolgers ihr Amt abgeben, aber im DRK-Ortsverein weiterhin aktiv bleiben.

Der nächste Blutspende-Termin auf Reeser Boden findet am Montag, 27. April, in der Grundschule Haldern statt. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt und gesund ist, kann von 16 bis 20 Uhr dabei helfen, Leben zu retten. Wer zum ersten Mal spendet, darf nicht älter als 59 Jahre alt sein.

(ms)
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