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Rees
Rock im Saal: Drei Bands bringen die Besucher zum Tanzen

Rees. Die Veranstaltung hat ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht: Auch bei der 22. Auflage von Rock im Saal ging es rockig zu. Drei Bands hatte der Verein Saalrock engagieren können und der Konzertsaal bei Tepferdt war wieder prall gefüllt. Den Auftakt bildete die kanadische Progressive-Rock-Band "We are the city". Die Mitglieder der Band lernten sich bereits in der Highschool kennen und widmen sich neben der Musik auch dem Film. "Ich fand den Auftritt sehr stimmungsvoll, ein bisschen melancholisch. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt", sagte Carsten Müller aus Mehrhoog, der schon einige Male bei Rock im Saal war. Die CDs der Band konnten im Anschluss an den Auftritt für einen ungewöhnlichen Preis erworben werden: "You can pay what you want." Diese Marketing-Strategie zahlte sich aus - der ein oder andere Fan ging auf das Angebot ein. Von Julia Latzel

Als nächstes betraten fünf Niederländer die Bühne. "De Staat" stammt aus Nijmegen und ist in ihrem Heimatland eine große Nummer: Nahezu alle Konzerte ihrer Tour sind ausverkauft. Im Internet fallen sie vor allem durch ihre ausgefallenen Tanzeinlagen auf, von denen sie auch die ein oder andere in Haldern zum Besten gaben. Der Saal tobte und spätestens ab der der Mitte des Auftrittes konnte keiner mehr stillstehen. "Ich habe Spaß", ließ Sänger Torre Florim das Publikum in einer sympathischen Mischung aus Englisch, Niederländisch und Deutsch wissen. Das war zu spüren, denn er suchte immer wieder den Kontakt zu den Fans und stieg von der Bühne, um mit dem Publikum in der ersten Reihe zu feiern. De Staat mixten gekonnt Alternativ-Rock mit Dancefloor-Elementen aus dem Synthesizer.

Nachdem die beiden Bands die Stimmung angeheizt hatten, fieberte das Publikum dem Auftritt der Stuttgarter Band "Heisskalt" entgegen. Die Band ist in Haldern nicht unbekannt, denn die vier Stuttgarter waren im Sommer beim Haldern Pop Festival zu sehen. Die Band war Vorgruppe von Jennifer Rostock, hatte einen Auftritt beim Hurricane-Festival und spielte Songs vom Album "Stehen und Fallen".

Im Anschluss ging die Sause mit Musik von einem DJ weiter. "Auf die Party freuen sich die meisten genauso wie auf das Konzert. An der wollen wir festhalten", hat Stephan Brömmling vom Verein Saalrock auch in der Vergangenheit immer wieder betont.

Quelle: RP
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