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Isselburg
Samstag: Führung durch die Anholter Pankratiuskirche

Isselburg. Mitglieder des Heimatvereins erläutern die Besonderheiten des Bauwerks, das im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen gesprengt wurde.

Am morgigen Samstag, 27. Juni, findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch die St. Pankratius-Kirche in Anholt statt. Kurt Istemaas und Franz Lümen vom Heimatverein Anholt führen durch die im 19. Jahrhundert in neuromanischen Formen errichteten Kirche. 1851 wurde mit dem Bau begonnen, die Weihe erfolgte 1862.

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts begann der damals bekannt bedeutende Kirchenmaler Friedrich Stummel aus Kevelaer mit der Ausmalung.

Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg - noch unmittelbar vor Kriegsende wurden die Türme von abziehenden, deutschen Truppen gesprengt - wurde die Kirche ohne Türme wieder aufgebaut und das Innere restauriert, das durch seine gelungene Ornamentik in Gelb- und Ockertönen eine warme Atmosphäre vermittelt.

Mit ihrer exponierten Lage auf der Krone des erhaltenen Stadtwalles ist die Kirche ein weithin sichtbares Wahrzeichen Anholts.

Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden und kostet drei Euro pro Person.

Quelle: RP
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