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Lokalsport
Kapitän Forster: "Habe nicht von Freilos gesprochen"

Niederrhein. Verärgert war Fabio Forster, Kapitän des 1. FC Kleve, gestern nicht nur über den verpassten Aufstieg, sondern auch über ein Vorkommnis neben dem Platz, das viel Unruhe in die zwei Relegationsspiele gegen den Cronenberger SC brachte. "Ich möchte dem Gegner zum Aufstieg gratulieren, aber auch etwas klarstellen. Ich weiß nicht, wer das publiziert hat, aber in Wuppertaler Zeitungen wurde wohl erzählt, dass wir von einem Freilos gesprochen haben, als Cronenberg als Relegationsgegner bekannt wurde. Ich finde das eine Unverschämtheit, Aussagen aus dem Kontext zu ziehen. Ich habe gesagt, dass ich mir sicher bin, dass wir die Relegation erreichen und auch aufsteigen werden. Kein Mensch hat aber irgendwas von einem Freilos gesagt, woran sich aber ein kompletter Verein hochgezogen hat", sagte Forster.

Die Cronenberger hatten sich sogar in ihrem Aufstieg-Shirt, das einige Unbeteiligte auf Anhieb erst gar nicht verstanden, auf dieses angebliche Zitat bezogen. "Mit einem Freilos in die Oberliga", stand darauf geschrieben. Forster versicherte inständig, dass die Klever ihrem Gegner zu jeder Zeit ihren vollen Respekt entgegengebracht haben. "Wir sind die Spiele mit höchster Konzentration angegangen."

Als einer von wenigen FCK-Akteuren hatte der ebenso enttäuschte Pascal Hühner die Sprache relativ schnell wiedergefunden. "Wir hatten gerade in der Anfangsphase des Spiels genügend Chancen, machen die aber nicht, der Gegner schon. Die drei ersten Tore haben uns das Genick gebrochen. Die Fans haben uns aber super unterstützt. An ihnen lag es überhaupt nicht", sagte Hühner, der gestern eine Menge versuchte, bei seinen Dribblings aber immer wieder an der aufmerksamen Cronenberger Abwehr scheiterte.

(pets)
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