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Lokalsport
Nur Pascal Hühner trifft für die Hausherren

Kleve. Tabellenführer 1. FC Kleve trennt sich vom VfB Speldorf mit 1:1 (1:0). Die Verfolger sind jetzt auf Schlagdistanz. Von Sabrina Peters

Es lief die letzte Minute im Landesliga-Duell zwischen dem 1. FC Kleve und dem VfB Speldorf. Kleves Innenverteidiger Jan-Philipp Maaßen wusste sich kurz vor dem Sechzehnmeterraum nicht anders als mit einem Foul zu helfen und bescherte dem Gast damit kurz vor Schluss noch einen aussichtsreichen Freistoß. Das Stadion am Bresserberg hielt bei der Ausführung kurz den Atem an, ehe der Ball in der rot-blauen Mauer landete. Von da aus bekam ihn noch einmal FCK-Flügelspieler Pascal Hühner vor die Füße, der aber nichts mehr mit dem runden Leder anfangen konnte und der Schiedsrichter zum Endstand von 1:1 (1:0) abpfiff.

Bis zur 75. Minute hatte der 1. FC durch ein Hühner-Tor geführt, ehe Ex-Profi Christian Mikolajczak mit einem Traum-Tor den Ausgleich erzielte und die Klever in sicherlich unruhige Osterstage stürzte. Bereits nach dem Spielende ging ein aufgebrachter Klever Trainer Thomas von Kuczkowski mit seinen Akteuren hart ins Gericht. Er habe in der zweiten Halbzeit eine kopflose Mannschaft mit wenig Kampf und Leidenschaft gesehen, sagte er. Mit einer solchen Leistung werde sein Team am Ostermontag im Topspiel beim VfB Homberg (Anstoß: 18 Uhr) die Tabellenführung verlieren, war sich der Coach obendrein sicher. Aufbauen sollten die Schwanenstädter lieber auf die ordentliche erste Halbzeit, die der 1. FC bestimmte. So fiel auch in Minute 23 das 1:0 durch Pascal Hühner. Nur 260 Sekunden später hätte Hühner sogar erhöhen können.

Aber nach der Pause ging nichts mehr bei den Hausherren, die dann noch den Ausgleich durch Mikolajczak hinnehmen mussten (75.). Sechs Minuten vor dem Abpfiff hätten die Klever aber alles klar machen können. Eine Möglichkeit von Rybacki entschärfte der Speldorfer Keeper, ehe Pierre Wetzels das eigentlich Unmögliche gelang: Aus kurzer Distanz schießt er das Leder weit über das Tor.

1. FC Kleve: Horsmann - Haeger, Maaßen, Braun, Buttgereit, Haal, Klein-Wiele, Gazarjan (88. Terfloth), Kurikciyan (66. Wetzels), Hühner, Rybacki.

Quelle: RP
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