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Ehrensache
Langjährige Mitarbeiter der Probat-Werke geehrt

Emmerich. 25 Jahre sind keine Seltenheit, wenn es um die Betriebszugehörigkeit der Probatler zu ihrem Unternehmen geht, auch 40 und sogar 50 Jahre werden mitunter erreicht. Für den in Emmerich ansässigen Maschinenbauer war dies ausreichend Anlass, am letzten Freitag die sonst im Auftrag der Kunden laufenden Röstmaschinen und Mühlen im hauseigenen Technikum ruhen zu lassen und stattdessen dort die Ehrung der insgesamt zehn Jubilare und neun Kollegen im angehenden Ruhestand zu feiern.

Fast 40 geladene Gäste, darunter der Prokuristenkreis und Vorgesetzte der Geehrten, nahmen erwartungsvoll inmitten der Maschinen an den festlich geschmückten Tischen im Technikum Platz, als Wim Abbing, Geschäftsführer der Probat-Werke, die Feierlichkeiten mit folgendem Satz eröffnete: "Ich freue mich ganz besonders heute hier an diesem Ort mehr als 800 Jahre Betriebserfahrung in Form der anwesenden Jubilare und angehenden Ruheständler begrüßen zu dürfen." Im anschließenden Exkurs in das allgemeine Probat-Geschehen ließ Abbing noch einmal die Highlights des vergangenen Geschäftsjahres 2015 Revue passieren, bevor er in persönlicher Ansprache ausdrücklich jedem einzelnen anwesenden Ehrengast für seine Tatkraft und Treue zum Unternehmen dankte. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, mit einem Augenzwinkern und immer voller Stolz, die ein oder andere Anekdote aus dem Arbeitsleben der Betreffenden zu schildern.

Themen wie Jobhopping in Folge der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sind dem Marktführer vom Niederrhein fremd. Ganz im Gegenteil: Die Probatler wissen ihr tägliches Arbeitsumfeld zu schätzen, die langjährige Betriebszugehörigkeit bedeutet Sicherheit, weil man sein Umfeld und die Anforderungen kennt, darüber hinaus bieten die innerbetrieblichen Entwicklungschancen Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen, die selbstverständlich von jedem Mitarbeiter genutzt werden können.

Entsprechend beschloss Abbing seine kurzweilige Laudatio mit der Erkenntnis darüber, wie beeindruckend es sei, festzustellen, dass sich die Probatler immer wieder Gedanken machen über ihre alltägliche Arbeit und die Zukunft des Unternehmens. Was macht das Unternehmen Probat aus, wofür steht Probat, wie können Verbesserungen herbeigeführt und entwickelt werden, sind Fragen, die bei den Mitarbeitern an der Tagesordnung stehen. Dabei haben sie immer das Ziel vor Augen, durch die eigene Arbeit ihren Teil dazu beizutragen, die Weltmarktführerschaft gegenüber der wachsenden internationalen Konkurrenz zu behaupten.

"Das auf Motivation und Leistungsbereitschaft basierende Selbstverständnis der Mitarbeiter, in guten wie in schlechten Tagen zur Probat-Familie zu halten, spiegelt sich auch im positiven Ausblick in das Geschäftsjahr 2016 wieder", so Gerd Gertsen, Betriebsratsvorsitzender Probat, der im Anschluss an die Geschäftsführung den Geehrten seine Anerkennung aussprach.

Der offizielle Festakt im Technikum ging nahtlos über in die weniger förmlichen Feierlichkeiten in großer Runde mit allen Kollegen im Sozialgebäude der Probat-Werke, wo man den Tag gemütlich ausklingen ließ.

Quelle: RP
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