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Emmerich
Viel Atmosphäre beim Fest der Kulturen

Emmerich. Schon von weiten konnte man die atmosphärischen Klänge der Percussiongruppe des Jugendcafés am Brink hören. Später boten die Yeziden Musik, die Tanz-Oase Farah orientalischen Tanz, Und die Düfte verschiedener Köstlichkeiten erfüllten den Platz am alten Markt.

Kurz zuvor hatten Bürgermeister Peter Hinze und die Vorsitzende des Integrationsrates, Seyran Dag, das "Fest der Kulturen" offiziell eröffnet. "Über Essen und Trinken kommen Menschen seit Jahrhunderten ins Gespräch", drückte Hinze das aus, was viele Besucher später an den Ständen der verschiedenen Kulturen und den Tischen taten - ob beim alevitischen Kulturzentrums, der yezidischen Gemeinde, Studenten aus Bangladesh oder einer polnischen Gruppe.

"Wir wollten erst zum Chinesen nach Holland — aber die Entscheidung hierher zu kommen war gut", genoss die Hüthumerin Mechthild Evers das Gespräch und gefüllte Weinblätter und Champingnons mit Zwiebeln. "Essen aus anderen Ländern finde ich klasse. Und die Stadt gibt sich viel Mühe, diesen Gedanken der Integration so weiter zu tragen", meinte der Emmericher Dieter Abs.

Die Vorsitzende des Emmericher Integrationsrates Seyran Dag unterstrich die Wichtigkeit des Kulturenfestes für das gegenseitige Verständnis. "Warum kann das nicht überall so praktiziert werden wie hier?", fragt sie sich.

(aflo)
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