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Erkelenz
Im Herbst soll Museum wieder offen sein

Erkelenz: Im Herbst soll Museum wieder offen sein
Am 21. November 2015 brach ein Feuer im Feuerwehrmuseum in Lövenich aus. Der Erkelenzer Hochbauamtsleiter Martin Fauck, Edith Schaaf und die städtische Bauleiterin Helena Karapanagiotis (Foto unten rechts) hatten im März 2016 bereits über die Wiedereröffnung des Museums nachgedacht. Jetzt soll es sie im Herbst 2017 geben. FOTO: Heldens (2)/Knappe (Archiv)
Erkelenz. Am 21. November 2015 brannte es im Rheinischen Feuerwehrmuseum in Lövenich. Danach gestaltete sich der Weg zur Wiedereröffnung äußerst schwierig. Demnächst soll es aber weitergehen - für Herbst ist die Eröffnung angedacht. Von Anke Backhaus

Es scheint sich jetzt richtig was zu tun. Im Herbst soll es nämlich soweit sein - etwa im Oktober rechnet die Stadt Erkelenz damit, die Wiedereröffnung des Rheinischen Feuerwehrmuseums in Lövenich an der Hauptstraße feiern zu können. Damit würde eine rund zweijährige Geschichte zu Ende gehen.

Rückblick: Am 21. November 2015 brach ein Feuer im Museum aus. Es richtete zwar großen Schaden an, doch gerade noch rechtzeitig hatte es die Feuerwehr geschafft, die wertvollen Exponate weitgehend zu retten. Was folgte, waren aufwendige Sanierungsarbeiten, die auch eigentlich in einem Zeitraum stattfanden, so dass von einer raschen Wiederaufnahme des Museumsbetriebes ausgegangen werden konnte. So titelte unsere Redaktion im März 2016 "Feuerwehrmuseum vor Sanierungsfinale". Doch dann häuften sich die Rückschläge (die RP berichtete mehrfach). Dabei ging es unter anderem um Feuchtigkeit in den Wänden oder um Dinge wie die Reinigung der historischen Fahrzeuge und deren künftige Platzierung in den Museumsräumen. Eine Eröffnung des sanierten Museums geriet so immer wieder in die ferne Zukunft. Veranstaltungen wie die beliebten Adventsmärkte mussten so gestrichen werden, zudem fanden auch keine Kindergeburtstagsfeiern im eigens eingerichteten Spielzimmer im rückwärtigen Teil des Museums mehr statt. Ganz zu schweigen von den Einnahmen, die eben seit der Brandnacht weggebrochen sind. Und: Auch die ursprünglich vorgesehene Feier zum nunmehr 40-jährigen Bestehen des Museumsvereins, der am 4. Mai 1976 gegründet wurde, fanden noch nicht statt.

Dr. Hans-Heiner Gotzen, der Erste Beigeordnete der Stadt Erkelenz, war nun vor Ort, um sich ein Bild von der aktuellen Lage zu verschaffen. Die Stadt Erkelenz ist Eigentümerin des Gebäudes und Trägerin des Museums, der Verein Rheinisches Feuerwehrmuseum ist der Betreiber. Gotzen sagt: "Zunächst einmal ist festzuhalten, dass der Verein viel geleistet hat. Das loben wir ausdrücklich. Der Verein ist derzeit mit Hochdruck dabei, noch die restlichen Arbeiten zu erledigen, die erforderlich sind, um das Feuerwehrmuseum wieder zu eröffnen." Wie Gotzen weiter ausführt, hatten sich Stadt und Verein seinerzeit darauf geeinigt, für eine geänderte Konzeption zu sorgen. Vor allem die historischen Fahrzeuge sollen künftig so platziert werden, dass ausreichend Raum bleibt, damit die Museumsbesucher um jedes Fahrzeug herumlaufen können. Mit sehr hohem Aufwand, so erklärt es Gotzen, habe der Verein - an der Spitze mit Präsidentin Edith Schaaf - jedes einzelne Fahrzeug gereinigt.

FOTO: Joerg Knappe

Mittlerweile steht auch schon ein erster offizieller Termin an, denn der Ausschuss für Kultur, Partnerschaft und Tourismus des Kreises Heinsberg plant, seine nächste Sitzung (und diese ist für den 17. Oktober laut Sitzungskalender vorgesehen) im Feuerwehrmuseum stattfinden zu lassen. "Um diesen Termin herum ist dann auch die Wiedereröffnung des Museums vorstellbar", erklärt Gotzen. Die Wiedereröffnung werde mit Edith Schaaf als Präsidentin des Museumsvereins stattfinden. Kurz danach, also gegen Ende des Jahres, werde sie in der Mitgliederversammlung des Vereins das Amt in andere Hände legen.

Quelle: RP
 
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