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Erkelenz
PS-Sparer ermöglichen große Spende

Erkelenz. 276 000 Euro stehen der Kreissparkasse Heinsberg über ihr Prämiensparen in diesem Jahr als Spendenmittel zur Verfügung. Der Überschuss wird 2010 gerade auch an gemeinnützige Trommler- und Pfeiferkorps verteilt. Wie in jedem Jahr werden auch wieder Projekte der Wohlfahrt und Kultur gefördert. Von Carsten Preis

Die Spendenausschüttung der Sparkassen ist von Kontinuität geprägt. Nicht nur hält sich die Summe (genau 276 457 Euro) auf einem sehr ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (rund 278 000 Euro), auch die im Schwerpunkt Begünstigten hängen mit der Vergabe im Vorjahr eng zusammen. Denn damals wurden Musikvereine im Kreis Heinsberg besonders bedacht, Pfeifer- und Trommlerkorps jedoch ausgespart. Dieses Jahr wird dies nachgeholt. 55  000 Euro gehen an sie.

"Auch im Kreis Heinsberg ist Musik ein zentrales Thema und wird in einer großen Anzahl von Vereinen gelebt. Dies machte eine Verteilung der Mittel auf zwei Geschäftsjahre notwendig", erklärte Lothar Salentin, der Vorstandsvorsitzende. Insgesamt wurden in beiden Jahren 125  000 Euro an Musikvereine gespendet.

Wie das Geld verteilt wird

Die diesjährigen Spenden verteilen sich wie folgt: 36  000 Euro gehen an kulturelle Veranstaltungen, 34  000 Euro an die Brauchtums-, 37  000 Euro an die Wohlfahrtspflege und 41  000 Euro an Schulen und Kindergärten. Sportvereine werden mit 73  000 Euro bedacht. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Trikotausstattung. Die Summen der Einzelspenden reichen dieses Jahr von 500 bis 10  000 Euro, die für den Verein Historische Mühlen Selfkant gespendet wurden. Beim "PS-Sparen und Gewinnen" der Rheinischen Sparkassen und der Landesbank Berlin kaufen Kunden Lose im Wert von fünf Euro. Vier Euro der Summe werden dabei angespart, ein Euro ist mit der Lotterie verbunden. Nur drei Prozent des Lotteriegeldes machen den Verwaltungsanteil aus, 55 Prozent werden als Gewinn ausgeschüttet, 17 Prozent gehen für die Lotteriesteuer ab. Bleiben 25 Prozent für den guten Zweck.

Bis vor vier Jahren betrug dieser Anteil nur zehn Prozent. Der Gewinnanteil war damals entsprechend höher. Insgesamt wurden im Bereich des PS-Sparens bei den Rheinischen Sparkassen und der Berliner Landesbank im vergangenen Jahr 69 Millionen Lose verkauft. Der Höchstgewinn betrug 100  000 Euro.

Quelle: RP
 
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