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Wassenberg
Spannende Erlebnisse in der Natur

Wassenberg: Spannende Erlebnisse in der Natur
Ein aus Efeu gewachsenes "Indianerzelt" bot den Kindern genügend Deckung, um die heimische Vögelwelt zu beobachten. FOTO: Angler Forst
Erkelenz. Raus aus dem Alltag - rein in die Natur. Unter diesem Motto bot die Angelgemeinschaft Wassenberg-Forst für interessierte Kinder und Eltern einen spannenden Ausflug in die Natur. Damit Kinder spielerisch die Natur entdecken können, wurde das Gelände rund um den Forster See wieder einmal zu einem großen Naturabenteuerplatz für die Kleinen.

Am idyllisch liegendem Vereinsgewässer, umgeben von Wald und Wiesen, wird den Kindern nicht nur die "Unterwasserwelt" kindgerecht präsentiert, sondern auch eine praktische Teilnahme an der Hege geboten. Da bei vorhergehenden Veranstaltungen das Heranführen an die Unterwasserwelt im Vordergrund stand, entschloss sich der Verein diesmal dazu, den Kindern einen Ausflug in die Vogelwelt rund um das Vereinsgewässer zu bieten.

Ein aus Efeu gewachsenes "Indianerzelt" bot genügend Deckung und lud dazu ein, Zaunkönig, Meise, Bachstelze und Amsel mit dem Fernglas zu beobachten. Auch Stockente, Haubentaucher und Blässhuhn lernten die Kids, als gefiederte Dauergäste auf dem großen See kennen.

Akribisch genau wurden alle Beobachtungen auf kleinen bebilderten Zettelchen festgehalten. In dem großen grünen "Zelt" ließ sich auch herrlich Pause machen, dort konnten sich alle mit Essen und Trinken stärken.

Beim Reparieren einiger unbewohnbarer Nistkästen lernten die Kinder, dass die Natur manchmal Freunde braucht. Umso eifriger waren die kleinen Abenteurer dann bei der Arbeit, um den gefiederten kleinen Sängern ein möglichst bequemes Zuhause herzurichten.

Die Freundschaft ging so weit, dass die Kinder fertige kleine Nester aus Laub und Gras, weich gepolstert mit frischem Moos, in den ein oder anderen Nistkasten gebaut hatten. Nicht ganz verständlich für die kleinen Baumeister war dazu die Erklärung, dass die Vögel sich ihre Einrichtung lieber selber suchten.

Die Kinder legten das Laub, Gras und Moos dann in den Baumwurzeln ab und waren sich ganz sicher, dass die Vogelmama genau dieses abholt.

Aber auch an unsere großen majestätischen Raubvögel wurde gedacht. Dem Mäusebussard sollte eine Möglichkeit für die Ansitzjagd geboten werden. Dies war dann auch der arbeitsreichste und anstrengenste Punkt des Abenteuers für unsere kleinen Gäste, aber auch besonders spannend. Unter Anleitung des Gewässerwartes Peter Richter wurde eine große Ansitzstange für Raubvögel aufgestellt.

Quelle: RP
 
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