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Erkelenz
40.000-Euro-Marke ist geknackt

Erkelenz. Das Hospiz ist ein Ort des Lebens und der Begegnung. Das wurde einmal mehr deutlich bei der Lesung "Das Leben geht weiter - Das Ende muss nicht immer tödlich sein" mit der Hörbuchsprecher René Wagner und Autor Kurt Lehmkuhl das Publikum im gutgefüllten Vorraum des Hospizes der Hermann-Josef-Stiftung an der Tenholter Straße begeisterten.

Der Anlass für die Lesung war ein ganz besonderer: eine Spende von nunmehr 40.000 Euro. Dieser Betrag kam zusammen durch die von Lehmkuhl verantwortete Sammlung von Geschichten in den Anthologien "Blutroter Selfkant", "Tödlicher Selfkant" und "Mörderischer Selfkant" und das von Wagner konzipierte und eingelesene Hörbuch "Das Beste aus dem Selfkant". Die 40.000 Euro sind dabei längst nicht der Endbetrag der Spendenaktion, die ihren Ursprung in einem VHS-Kursus hat, bei dem Lehmkuhl Autoren aus dem Kreis Heinsberg für kriminelle Kurzgeschichten begeistern konnte. Auch der Reinerlös dieser neuen Lesung im Erkelenzer Hospiz fließt der Spendensumme zu.

Gerne verkaufte deshalb Verleger Hans Krupp in der Pause und nach der Lesung Hörbücher und Geschichtensammlungen in dem Wissen, dass der Ertrag gänzlich dem Hospiz zugutekommen wird.

Bei dieser Lesung standen nicht die "Selfkant-Krimis" im Blickpunkt. Wagner und Lehmkuhl hatten in ihrem Programm eine weitergehende Auswahl von Geschichten gewählt. So gab es viele bislang noch nicht in Erkelenz gelesene Geschichten von Lehmkuhl, sogar eine, die inhaltlich im Hospiz endet. Die Auswahl traf den Geschmack des Publikums. Mal kriminell, mal heiter, mal besinnlich, mal fantastisch - die Geschichten kamen an.

Nicht nur Björn Clahsen vom Sozialdienst des Hospizes war begeistert, auch die Zuhörer erfreuten sich über die "Feinkost, die zwischen die Ohren ging", wie Wagner scherzhaft meinte.

Jetzt haben die beiden Akteure die nächste Lesung im Blick, als Fortsetzung der Reihe "Das Leben geht weiter - Das Ende muss nicht immer tödlich sein". Am Freitag, 11. März, gastieren sie ab 19 Uhr im Bürgerzentrum in Geilenkirchen.

Quelle: RP
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