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Heinsberg
Magische Zahl von 10.000 Patienten

Erkelenz. Mit Geschenken und einem mehrköpfigen Gratulationskomitee hatte Norbert Raschen sicher nicht gerechnet, als er sich gegen Ende des vergangenen Jahres auf den Weg ins Krankenhaus Heinsberg machte, um sich bei Chefarzt Dr. Günter Mertens an einer Durchblutungsstörung behandeln zu lassen. Aber da ahnte er ja auch noch nicht, dass in der Verwaltung des Krankenhauses eifrig gezählt und auf den 10.000. stationären Patienten innerhalb eines Jahres hingefiebert wurde. Und so wurde Raschen im Heinsberger Krankenhaus ganz besonders herzlich begrüßt. Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Dieder, Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders, Chefarzt Dr. Mertens und Oberarzt Dr. Kuhrt sowie der Stationsleiter Michael Dederichs überreichten dem Jubiläumspatienten neben den herzlichsten Wünschen zur Genesung ein süßes Präsent und einen Gutschein für die Krankenhaus-Cafeteria.

Erstmals in der 124-jährigen Geschichte des Krankenhauses Heinsberg wurde 2015 die magische Zahl von jährlich 10.000 stationär aufgenommenen Patienten überschritten. "Seit Jahren steigt die Anzahl unserer Patienten. Dafür ist sicher unter anderem der demographische Wandel verantwortlich. Die Menschen werden älter und brauchen länger medizinische Hilfe. Ich bin mir aber sicher, dass wir diese stetige Steigerung nicht ohne das große Vertrauen der Bevölkerung in unsere Ärzte und Pflegekräfte geschafft hätten", konstatiert der Bürgermeister.

Dass der 10.000. Patient in der Gefäßmedizin aufgenommen wurde, freute besonders Krankenhaus-Geschäftsführer Heinz-Gerd Schröders: "Das Behandlungsbereiche übergreifend tätige Gefäße-Diabetes-Zentrum am Städtischen Krankenhaus erfreut sich zunehmend großen Zuspruchs, da wir zum einen mit diesem Angebot auch überregional relativ einzigartig sind. Zum anderen schätzen die Patienten sehr die unter vielen Fachdisziplinen abgestimmte Diagnostik und Therapie."

Raschen, der 10.000. Patient im Jahr 2015, hält ebenfalls dem Heinsberger Krankenhaus schon lange die Treue. Er berichtet, dass er in den 1970er Jahren als Jugendlicher am Baggersee in eine Konservendose getreten sei und anschließend der Fuß mit 63 Stichen hier genäht werden musste.

Quelle: RP
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