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Kerken
Gäste aus Tansania zum Weltmissionssonntag

Kerken. / straelen (RP) Mehr als 100 kirchliche Organisationen weltweit sammeln am "Sonntag der Weltmission" jedes Jahr Spenden für die ärmsten Länder der Welt. Tansania gehört zu einem dieser ärmsten Länder und ist in diesem Jahr Partnerland. Das Hilfswerk "missio" organisiert die Hilfen aus Deutschland.

Das Bistum Münster hat den früheren Nieukerker Pastor Georg "Kimani" Aßmann und Aloyce Ntonya aus Landanai, einem Dorf rund 125 Kilometer südwestlich vom Kilimanjaro, eingeladen, in Gemeinden und Schulen direkt aus Tansania zu berichten. Natürlich auch von dem Schulprojekt für Massaijungen, das beide dort an verantwortlicher Stelle leiten und das aus Deutschland heraus durch den in Nieukerk gegründeten Verein Mtakuja unterstützt wird.

Massaijungen, die älter als zehn Jahre sind und noch nie eine Schule besuchten, werden dort in nur drei Jahren auf ihren "Volksschulabschluss" vorbereitet. Insgesamt mehr als 130 Jungen haben dort schon eine Ausbildung absolvieren können.

Am Niederrhein besuchen die Gäste unter anderem das Berufskolleg der Liebfrauenschule in Geldern und das Collegium Augustinianum Gaesdonck in Goch, um mit Schülern die Situation in Tansania zu erörtern. Darüber hinaus finden ein Besuch in der JVA Pont und ein Gespräch mit Inhaftierten statt. Einige Veranstaltungen werden zusammen mit den Pfarrgemeinden St. Peter und Paul Straelen und St. Dionysius Kerken, durchgeführt. So sind alle Interessierten eingeladen zu einem Trommelworkshop am Freitag, 23. Oktober, von 16.30 bis 18 Uhr mit dem Kölner Chor Kinduku in der Dietrich Bonhoeffer-Kirche in Straelen, bevor dort die "Nacht der offenen Kirchen" um 19 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst mit Chor und Informationen aus Tansania beginnt. Am Samstag treffen Georg Aßmann und Alyoce Ntonya sich mit Firmlingen und feiern ab 17 Uhr die Messe mit der Gemeinde in St. Peter und Paul Straelen.

Am Sonntag, 25. Oktober, wird in der St. Dionysius-Kirche in Nieukerk der Gottesdienst ab 11 Uhr von Georg Aßmann gefeiert und vom Verein Mtakuja mitgestaltet. Anschließend gibt es im Pfarrheim Gelegenheit zum Informationsaustausch und zur Begegnung mit den Gästen bei einem Eintopfessen und Kaffee und Kuchen. Um Kuchenspenden wird gebeten.

Weitere Infos gibt es unter www.mtakuja.com.

Quelle: RP
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