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Geldern
Gesperrte Sporthallen: Decken demontiert

Geldern. Die Arbeiten haben an der Albert-Schweitzer-Grundschule begonnen, danach folgen die anderen.

In der ersten der sieben Gelderner Sporthallen, die wegen Problemen mit den Deckenkonstruktionen und anderer Schäden gesperrt sind (die RP berichtete), haben die Reparaturarbeiten angefangen.

Derzeit werden die Deckenplatten und der Unterbau in der Halle der Albert-Schweitzer-Grundschule herausgenommen. Nacheinander werden in der Folge die Zweifach-Turnhalle an der Sekundarschule, die Sporthalle am Westwall und die an der Geschwister-Scholl-Realschule in Angriff genommen.

Die Aufträge wurden an einen Kevelaerer Bauunternehmer vergeben. Die Arbeiten werden von Fachleuten der Stadt begleitet, die ein Auge darauf haben, ob noch irgendwelche anderen, auch jetzt noch unter der Deckenverkleidung verborgenen Mängel zutage kommen. Sie wollen dann entsprechende Ausschreibungen für die Erneuerung vorbereiten. Denn Ausschreibungen sind bei Aufträgen des vorliegenden finanziellen Volumens Pflicht.

Die Stadt hofft, "dass bis zum Ende der Sommerferien diese vier Sporthallen wieder zur Verfügung stehen können", so Gelderns Stadt-Sprecher Herbert van Stephoudt. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber der Druck ist auch entsprechend hoch" - immerhin werden die Hallen gebraucht.

Die Politik hatte angeregt, über Hilfskonstruktionen nachzudenken, durch die die Bauten trotz der vorliegenden Probleme weiter genutzt werden könnten. So könnte man beispielsweise Auffangnetze unter die Hallendecken spannen, um herabfallende Deckenteile notfalls aufzuhalten. Aber solche Lösungen kämen für die vier Hallen nicht infrage, heißt es. Sie werden erst nach ihrer Wiederherstellung wieder nutzbar sein.

Quelle: RP
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