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Geldern
KAB-Mitglieder aus Kerken beobachten vor Ort den Weg der alten Kleider zur Weiterverwertung

Geldern. KERKEN Seit vielen Jahren werden in Kerken gebrauchte, wieder verwertbare Textilien, Schuhe und Federbetten unter Federführung der KAB Nikolaus Groß Kerken gesammelt. Wichtig ist der KAB, dass bei der Sammlung und Vermarktung soziale Standards eingehalten werden. Diese Standards werden vom Verein Fair-Wertung mit Sitz in Essen formuliert und kontrolliert. Zur Einhaltung verpflichten sich Sammler und Vermarkter. Davon konnten sich 30 Organisatoren und Helfer der Kerkener Sammlungen bei der Firma Warmuth in Nordhorn überzeugen. Die Firma kauft Sammelgut von sozialen Organisationen auf.

Eigene Mitarbeiterinnen sortieren nach festgelegten Standards, etwa unter den Titeln "Second-Hand", "Osteuropa" oder "Afrika". Aus Baumwollstoffen können Putzlappen werden, aus Wollpullovern Dämmstoffe. Fünf Prozent des Sammelgutes ist Müll. Die sortierten Teile werden gebündelt weiterverkauft. Dadurch entstehen Arbeitsplätze oder werden gesichert. Aus den Erträgen unterstützen KAB und Missionskreise der Pfarrgemeinde Kerken Projekte vor allem in Afrika. Die nächste Sammlung in Kerken ist Ende des kommenden Monats, nämlich am Samstag, 30. Mai.

Quelle: RP
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