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Issum
Kleine Einkaufsmeile in Issum bekommt ein neues Gesicht

Issum. Das bisherige Gebäude mit Netto, Dursty und Blumenladen kommt weg. Außen wie innen wird vieles kundenfreundlicher gestaltet. Von Antje Seemann

Die kleine Einkaufsmeile an der Weseler Straße in Issum aus Netto, Dursty und Blumenladen bekommt bald ein neues Gesicht. "Das ganze Ding kommt weg, und da kommt dann was Neues hin", fasst Jürgen Happe von der Gemeinde das Vorhaben knackig zusammen. "Das ist ein uraltes Gebäude und gar nicht mehr zeitgemäß." Auch im Gebäude soll es dann einige Veränderungen geben. Zwar bleibt es bei den drei getrennten Geschäften, wie es jetzt auch schon der Fall ist. Aber: Der Discounter soll nach den Planungen etwas größer werden - und dann rund 840 Quadratmeter Verkaufsfläche bieten. Außerdem soll Netto nach dem Umbau auch einen Backshop bekommen.

Der Getränkemarkt bleibt in etwa gleich groß. Das Blumengeschäft soll an dem Standort erhalten bleiben. Allerdings wird der Dursty dann rechts von Netto-Markt zu finden sein. Die gesamte Verkaufsfläche soll von rund 1450 Quadratmeter auf etwa 1570 Quadratmeter wachsen.

Die Zufahrt von der Katharinenstraße zu dem Getränkemarkt und auch die Parkplätze da sollen allerdings wegfallen. "Auf die Fläche, die dann frei wird, sollen noch neue Wohnhäuser hin", erklärt Franz Hillejan vom Fachbereich Bauen der Gemeinde. Die Umstrukturierung schaffe so rund 2300 Quadratmeter Fläche für Wohnbebauung. Hillejan: "Denkbar wären hier zum Beispiel sechs bis acht kleine Einzelhäuser."

Noch gibt es keinen Zeitplan, wann die neuen Geschäfte dann stehen sollen. Denn vorher müssen noch einige Formalitäten abgearbeitet werden: Der Bebauungsplan liegt ab sofort im Issumer Rathaus, Herrlichkeit 7-9, in den Zimmern 112 und 113 offen. Außerdem hat die Gemeinde den Plan auf ihrer Webseite online gestellt, zu finden auf www.issum.de. Noch bis einschließlich 19. August haben Issumer Bürger und auch Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, zu sehen, welche Änderungen es da gibt, und können Einwände dazu äußern beziehungsweise Stellungnahmen abgeben.

Diese Stellungnahmen sollen mit in die nächste Sitzung des Bauausschusses am 15. September genommen werden. Das Ganze ist dann am 27. September noch Thema im Rat der Gemeinde Issum. Wird der Bebauungsplan danach rechtskräftig, kann der Investor anfangen, alles Notwendige zu beantragen. "Wie schnell das dann geht, kommt auch darauf an, wie schnell der Investor die Anträge einreicht und die Gemeinde beziehungsweise der Kreis Kleve als Genehmigungsbehörde das bearbeiten kann", sagt Hillejan. Mit einigen Monaten sei hier zu rechnen.

Wenn die Formalitäten schnell über die Bühne gebracht werden können, könnte das Vorhaben bereits im Frühjahr 2017 umgesetzt werden.

Quelle: RP
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