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Straelen
Straelen von 1948 bis 1968

Straelen. Die Amtszeit der Doppelspitze von Bürgermeister Hermann Basten und Stadtdirektor Heinrich Glatzel ist das Thema eines Buches von Dr. Horst Glatzel unter Mitwirkung von Bernhard Keuck, das am Sonntag, 10. Dezember, um 11 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses der Öffentlichkeit präsentiert wird. Dazu ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. "Straelen 1948 bis 1968" lautet der Titel dieses Beitrags zur Straelener Stadtgeschichte. Bürgermeister Hans-Josef Linßen übernimmt die einleitende Begrüßung, der Autor Horst Glatzel wird über die Hintergründe und das Zustandekommen des Buches berichten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Menschen vor einem Scherbenhaufen. Gewaltige Anstrengungen und neue Lebensfreude waren nötig, um die Schwierigkeiten zu meistern. In Straelen galt es im ersten Jahrzehnt nach dem Krieg, 1060 Flüchtlinge und Vertriebene aufzunehmen, zu versorgen und zu integrieren. Zwischen 1948 und 1968 wurden viele neue Infrastrukturvorhaben auf den Weg gebracht, von denen die Straelener Bevölkerung bis heute profitiert: Schulen, Sportstätten und das Wasserwerk wurden ausgebaut, das Kanal- und Stromnetz erweitert. Straelen erhielt ein modernes Straßen- und Wirtschaftswegenetz. Und erstmals wurde ein Hallenbad errichtet. Die Straelener hatten somit mehr und mehr Anteil am sogenannten Wirtschaftswunder, und auch der Wohlstand hielt Einzug. Glatzel belegt diese Entwicklung mit Zahlen und Fakten und lässt gleichzeitig seine Erinnerungen als Zeitzeuge einfließen. Anschaulich lebt diese Zeit wieder auf viele Fotos.

Quelle: RP
 
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