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Wachtendonk
Streit um Jugend-Domizil an der Mühlenstraße

Wachtendonk. Ein neues Domizil für die Jugendarbeit in Wachtendonk sieht die CDU möglicherweise im Haus Mühlenstraße 8. In einem Antrag hatte sie dort die Trockenlegung eines Raumes und den Bau von zwei Toiletten gefordert (die RP berichtete).

Kritik daran äußern jetzt die Sozialdemokraten in einer von Fraktionsmitglied Peter Runge verschickten Mitteilung. Nach dem Kauf des Hauses Mühlenstraße 8 durch die Gemeinde und einer Begehung mit dem Kreis Kleve stehe fest, dass im derzeitigen Zustand die Nutzung als Treffpunkt für die Jugendlichen nicht möglich ist, teilt die SPD mit. Die Liste der Missstände sei lang.

Nicht verstehen kann die SPD Wachtendonk den Ansatz, hier Umbauten vornehmen zu wollen. 40.000 Euro in dieses Gebäude investieren zu wollen, sei Geldverschwendung, zumal das Haus später abgebrochen werden und ein Neubau entstehen soll. Die SPD fordert für die Jugendlichen in Wachtendonk einen Jugendtreff, in dem sie sich wohlfühlen und eine engagierte Jugendarbeit möglich ist. Übergangsweise sollte nach Räumlichkeiten gesucht werden, die angemietet werden können. Eine Anmietung von Räumen, möglichst im Ortskern, hatte auch die CDU ins Gespräch gebracht.

Skeptisch stehen die Wachtendonker Sozialdemokraten auch einem neuen Bolzplatz in Wankum gegenüber. Dieser wurde von der CDU den Wankumern als Ersatz für den aufgegebenen Sportplatz versprochen. Hierfür sollen 100.000 Euro ausgegeben werden, ohne zu wissen, ob der Bedarf tatsächlich vorhanden ist. Auch wurde bisher eine kostengünstigere Variante nicht in Betracht gezogen.

Quelle: RP
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