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Geldern
Wegen Bahn: Radweg verzögert sich

Geldern. Stadt braucht totes Gleis, um Strecke Holländer See bis Aldi zu bauen.

Die Fragen kommen in schöner Regelmäßigkeit. Immer wieder wollen RP-Leser wissen, wann es denn mit dem geplanten Radweg durch den Nierspark los geht. Bekanntlich wollen Stadt und Politik zwischen Holländer See und Harttor (Aldi) 700.000 Euro investieren, wobei eine 70-prozentige Förderung durch das Land NRW eingeplant ist.

Fakt ist jedoch, dass die Pläne derzeit auf Eis liegen, weil die Stadt sich in Verhandlungen mit der Bahn befindet. Denn um den Radweg, der auch für Fußgänger nutzbar sein soll und der außer Höhe Polizei/Finanzamt direkt an den Gleisen entlang führt, zu realisieren, brauchen die Planer das tote Gleis zwischen dem Bahnübergang Dorenkamp und dem Harttor. "Dort ist alles von Grün überwuchert", so Stadtsprecher Herbert van Stephoudt. Anders gesagt: Die Stadt geht derzeit davon aus, dass die Bahn die Schienen dort nicht mehr braucht. Allerdings ist im Rathaus noch in guter Erinnerung, wie lange es gedauert hat, ehe das Transportunternehmen die Gleisüberquerung im Bahnhof abgebaut hat, die jahrelang nicht mehr gebraucht wurde. . .

(luk)
 
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