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Wachtendonk
WWG mit Konzept für Freizeitfläche

Wachtendonk. Kernstück ist ein Bolzplatz von 20 mal 13 Metern mit Kunstrasen und Bande.

Mit der Aufgabe des Sportplatzes in Wankum vor rund zwei Jahren war klar, dass ein neuer Bolzplatz für den alten an der Bröhlstraße her muss. Denn dieser war oftmals zu nass und unbespielbar. Nachdem es bisher nicht gelang, ein geeignetes Grundstück in Wankum zu finden, hat sich die Wankumer Wählergemeinschaft (WWG) entschlossen, den alten Bolzplatz nochmals zu bewerten, erklärt WWG-Vorsitzender Peter Philipps.

Auf dem Gelände des bisherigen alten Bolzplatzes sowie der Grundstücksfläche davor soll ein Freizeitangebot für Jugendliche und jung geblieben Erwachsene entstehen. Die bisherige Grillhütte bleibt an der bisherigen Stelle und erfährt eine deutliche Aufwertung. Kernstück dieser Freizeitanlage ist ein Bolzplatz in der Spielfeldgröße von 20 mal 13 Metern. Dieses Spielfeld besteht aus Kunstrasen, ist mit einer stabilen Bande umgeben und mit zwei festinstallierten Metalltoren ausgestattet. Es ist also ein Spielfeld, welches dem Hallenfußball sehr ähnlich ist. An der Außenseite der Bande könnten für Zuschauer Sitzbänke aufgestellt werden.

Darüber hinaus verbleibt laut WWG ausreichend Platz, um eine Minigolfbahn mit neun bis zwölf Spielbahnen aufzustellen. Wie der Bolzplatz sollen auch diese Bahnen kostenfrei jedem zur Verfügung gestellt werden. Es sind entweder eigene Spielbälle und Schläger mitzubringen, oder es könnte gegen eine geringe Gebühr und Pfand zum Beispiel bei ortsansässigen Betrieben ausgeliehen werden. Bei Einbezug des Baches würden sich für die Minigolfanlage mehr Spielbahnen ergeben, und auch ein Bachspielplatz und ein Kletterwald könnten in einer späteren Erweiterungsphase realisiert werden. Dies wäre denkbar, wenn das neue Baugebiet auf dem alten Wankumer Sportplatz an diesem Bolzplatz durch einen Weg angeschlossen wird.

Neben dem Bolzplatz kann nach Ansicht der WWG auch noch eine Spielwiese entstehen. Die Zufahrt von der Bröhlstraße auf das Gelände muss befestigt werden, und es sind einige Pkw-Stellflächen anzulegen. "Ferner ist in dem Konzept eine Toilettenanlage mit einem abschließbaren WC und einem jederzeit frei zugänglichen Urinal-Bereich vorgesehen" erläutert der Fraktionsvorsitzende Matthias Küppers. "Wir haben das Ganze mal durchgerechnet und sind zuversichtlich, dass die wesentlichen Projektinhalte mit den im Haushalt bereitgestellten 100.000 Euro zu realisieren sind."

"Außerdem kann ich mir vorstellen", so Philipps, "dass sich auch einige Firmen für ein Sponsoring begeistern lassen. Wir würden es sehr begrüßen, wenn es seitens der Bevölkerung und von Sponsoren Rückmeldungen zu diesem Vorschlag an uns oder an die Gemeindeverwaltung geben würden."

Quelle: RP
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