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Uedem
Erste Zeitzeugen in Uedem befragt

Uedem. Die Hauptschüler der Hanns-Dieter-Hüsch-Schule in Uedem haben die ersten Zeitzeugen des 2. Weltkrieges befragt. Dazu zählten auch Vertriebene aus Ostpreußen wie Frau Laws, die vor der anrückenden russischen Armee floh und dann doch eingeholt wurde. Nach Kriegsende wurde sie noch aus Pommern vertrieben. Sie landete über Umwege in Uedem. Eine andere Flucht konnten die Gebrüder Garbe schildern.

Schwerpunkt sind jedoch die Ereignisse am Niederrhein. Pastor Geurtz und seine Schwester berichteten eindrucksvoll über ihre Erlebnisse zum Kriegsende. Die Schüler waren erschüttert, wie viel Angst die damalige Bevölkerung erleiden musste. Eugen van Elten und seine Schwester Lucia Rangen erzählten von der Beschießung Uedems. Die Schüler wollten noch den alten Bunker besichtigen, den die Familie van Elten damals aufsuchte.

Sie möchten noch bis zum 15. April Zeugenbefragungen durchführen. Bei einem Treffen der Schüler mit dem Heimatverein wurde eine sehr positive Zwischenbilanz gezogen. Die drei Gruppen werden jeweils von einem Vertreter des Vereins (Rosemarie Haal, Fritz Muhsal und Arthur Aßmann) begleitet. Gesucht werden noch Zeitzeugen aus den Ortschaften Uedemerbruch und Keppeln/Kirsel. Sie können sich ab 15 Uhr bei Heinz Aldenhoven, Tel. 02825 6602, melden.

Quelle: RP
 
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