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Goch
Gocher machen Goch-TV

Goch. Ab sofort im Internet: www.goch.tv ist die Plattform mit Videos von Gochern für Gocher. Ein 17-köpfiges Redaktionsteam gestaltete und betreut die Internetseite, die übers Thema Kaserne weit hinaus geht. Von Thomas Claassen

Die "Gocher Mädels" sind schon da, Günter Goch, der Koch, ebenfalls, und Kolping auch. Und: Man duzt sich hier. Alles sieht danach aus, dass www.goch.tv, die Internetplattform mit (möglichst vielen) Videos von Gochern für Gocher ein großer Erfolg wird. Einer, der über die Zeit der Planung fürs Reichswaldkasernen-Gelände weit hinaus geht. Sandra Schleß von der Gocher Stadtentwicklungsgesellschaft GO!, die auch dieses Video-Projekt von Anfang an leitete und begleitete: "Mit diesem großen Erfolg hatten wir nicht gerechnet. Es gab so viele Anmeldungen, dass wir umplanen, umbauen mussten." Und das hat sich gelohnt.

Da hat sich für goch.tv ein recht großes Redaktionsteam gefunden, das nicht nur so gut wie alle Altersstufen repräsentiert – da finden sich auch ganz viele "Spezialisten". Fürs Drehen der Videos, für die Technik, die Gestaltung der Internetseite beispielsweise. Die ist ab sofort nutzbar. "Goch.tv – das miteinander Stadtfernsehen geht auf Sendung", formulierte es Gochs Pressesprecher Torsten Matenaers begeistert. Die Begeisterung, die ist offenbar ansteckend. Carlo Marks, Geschäftsführer der GO!, findet das richtig gut: "Uns war von Anfang an wichtig, nicht erst hinter verschlossenen Türen zu planen, sondern die Menschen sofort auf den Weg der Kasernen-Entwicklung mitzunehmen. Viel früher, als es andere tun würden."

Nun sucht das goch.tv-Team natürlich Videos, Videos, Videos. Die können sich um die Kaserne drehen, um das Leben in der Stadt, um Vereine, die können von Bands kommen – erlaubt ist eigentlich alles. Sicher ist sicher: Bevor die Videos, die man ganz einfach und "geführt" hochladen kann, auf der Seite abrufbar sind, schaut das Redaktionsteam sie sich an. Wie auch immer Anstößiges wird also nicht dort landen können.

Fünf Kategorien

Schon bei der Gestaltung der Internetseite suchte die Redaktion nach dem anderen, dem ungewöhnlichen Weg. Die fünf Kategorien "entwickelt", "kultig", "lebendig" und "vernetzt" geben die grobe Richtung vor für das, was hier zu sehen, zu erfahren ist – und was man selbst da hochladen kann. Sandra Schleß: "17 Redakteure arbeiten für goch.tv. Vom Jugendlichen bis zum Rentner, alle sind ehrenamtlich und in ihrer Freizeit mit Begeisterung dabei." Anika Uylen, die stellvertretend fürs Team vor der Presse die Web-Seite erläuterte: "Wir möchten eine Plattform bieten, die das Gocher Stadtleben in allen Facetten widerspiegelt." Und dafür, so goch.tv-Mann Theo Aymans, dürften's ruhig auch Privatvideos sein. Er betonte außerdem: Die Redaktion kann noch Verstärkung vertragen. Denn die Aufgaben sind vielfältig und zeitintensiv. Übrigens: Zwei Kleverinnen machen auch schon mit . . .

Internet Mehr zum Thema unter www.rp-online.de/goch

Quelle: RP
 
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