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Goch/Weeze/Kleve
Löschzug übt das richtige Vorgehen bei Unfällen am Gleis

Goch/Weeze/Kleve. Der Löschzug Wetten der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Kevelaer besuchte auf Einladung der Nord-West-Bahn den Bahnhof Kleve und bildete sich zum Thema "Technische Hilfeleistung bei Bahnunfällen" fort. Ein Seminar dieser Form fand bereits im vergangenen Jahr statt, an dem sich der Löschzug Stadtmitte mit mehr als 30 Mann beteiligte.

Lokführer Michael Weimann, der gleichzeitig Mitglied des Löschzuges Stadtmitte ist, organisierte die Fortbildung an einem Triebwagen jener Baureihe, die täglich zwischen Düsseldorf und Kleve verkehrt und dabei auch Wetten und Kevelaer passiert.

Ausbildungslokführer Maurice Lange war hierzu eigens nach Kleve gereist, um den Feuerwehrleuten einen plastischen Einblick in die moderne Zugtechnik zu geben und Rede und Antwort zu stehen. Wie wird der Zug im Notfall gesichert? Wie werden die Motoren abgestellt? Und wie werden die Türen notentriegelt? Nur drei von vielen Fragen, die für einen erfolgreichen Feuerwehreinsatz nicht offen bleiben dürfen.

Diese und andere Punkte wurden ausführlich besprochen und am Zug praktisch geübt. Als Höhepunkt durften die Feuerwehrangehörigen einmal selbst auf dem Lokführersitz Platz nehmen und unter Aufsicht des Ausbildungslokführers, den Zug ein paar Meter auf einem hierfür abgesperrten Gleis bewegen. Nur dank einer soliden praktischen Schulung, auch an solch besonderen Verkehrsmitteln wie der Eisenbahn, ist es den Mitgliedern der Feuerwehr Kevelaer möglich, bei Unfällen an dem Eisenbahnfahrzeuge beteiligt sind richtig zu reagieren.

Quelle: RP
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