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Haan/Solingen
Eigentümer will den Freizeitpark Ittertal verkaufen

Haan/Solingen: Eigentümer will den Freizeitpark Ittertal verkaufen
Soll den Besitzer wechseln: Der Freizeitpark Ittertal. FOTO: Köhlen, Stephan
Haan/Solingen. Das Mindestgebot liegt aktuell bei 1,2 Millionen Euro. Betreiber Bruno Schmelter setzt nach 16 Jahren nun auf einen fließenden Übergang. Von Martin Oberpriller

Er ist eine echte Institution: Schon seit über 100 Jahren gibt es den Freizeitpark Ittertal in Solingen an der Stadtgrenze zu Haan. Doch nun steht das rund drei Hektar große Gelände zum Verkauf. Das bestätigte jetzt der Inhaber des familiengeführten Parks Bruno Schmelter: "Da sich keines meiner Kinder dafür entschieden hat, den Freizeitpark nach mir weiterführen zu wollen, habe ich mich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen", sagte Schmelter, der inzwischen seit rund 16 Jahren im Ittertal aktiv ist und nun die Veräußerung in Auftrag gab.

Der Verkauf der Anlage inklusive der großen Gastronomie im vorderen Bereich des Freizeitparks wird von dem Erkrather Immobilienbüro Schwarze betreut. "Das Mindestgebot liegt bei 1,2 Millionen Euro", heißt es vonseiten des Maklers.

Dabei kommt es nicht häufig vor, dass die Immobilien-Fachleute ein Objekt wie den idyllisch gelegenen Freizeitpark in ihrem Angebot haben. Das Areal mit den vielen Figuren in historischem Ambiente sowie den zahlreichen Attraktionen sei schon etwas besonderes, teilte das Maklerbüro mit, das jährlich rund 50 Objekte mit Hilfe eines Bieterverfahrens vermittelt.

"Die aufgerufenen 1,2 Millionen Euro sind die untere Grenze des Verkaufspreises", betonte der für die Veräußerung zuständige Sachbearbeiter, der sich trotz der hohen Summe optimistisch zeigte, den Übergang im Ittertal reibungslos über die Bühne zu bringen. Denn immerhin biete die Anlage eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die eine Investition interessant erscheinen ließen. "So kommt es vor allem darauf an, den gastronomischen Bereich wieder in den Freizeitpark zu integrieren", sagte der Makler, der gleichzeitig betonte, es gehe darum, die Geschichte des Parks zu bewahren und parallel dazu ebenso vorsichtige wie maßvolle Änderungen vorzunehmen.

Das ist ganz im Sinn von Bruno Schmelter, der in den zurückliegenden mehr als eineinhalb Jahrzehnten jede Menge Arbeit sowie Herzblut ins Ittertal steckte - und den kleinen Park so zu einer festen Größe im Freizeitangebot der Region machte. Jedenfalls hat Schmelter entschiedenes Interesse daran, dass sein Werk in gute Hände kommt. "Der neue Betreiber muss sich mit der Anlage identifizieren."

Quelle: RP
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