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Haan
Harz beim Handball: CDU will prüfen

Haan. Verwaltung soll Perspektiven für leistungsbezogenen Handballsport vorlegen

Die nächste Handball-Saison steht bevor. Und noch ist nicht genau klar, wohin die Reise gehen kann. Grund: Das nur zu Punktspielen aufgehobene Verbot, beim Handballspiel in der Halle Adlerstraße Haftmittel zu benutzen. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport soll über "Perspektiven für den leistungsbezogenen Handballsport in Haan" diskutiert werden. Das ist ein Antrag, den CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Lemke jetzt gestellt hat.

Bis heute liege kein Bericht zum Abschluss der Saison 2015/16 vor, stellt Lemke fest. Die CDU wünscht sich diesen Bericht ausführlicher - neben dem Bauverwaltungs- und Schulamt soll die Vorlage auch eine Stellungnahme der DJK Unitas und anderer Nutzer enthalten.

Der Handballsport, so Lemke, sei in Haan tief verwurzelt. Neben der Unitas spielten die HTV-Jugendmannschaften überregional eine immer größere Rolle. "Um den Interessen beider handballausübenden Vereine Rechnung zu tragen, möchte sich die CDU-Fraktion noch einmal intensiver mit den Auswirkungen der Haftmittelnutzung in der Halle Adlerstraße auseinander setzen." Die Stadt soll die Kosten der aktuellen Nutzung darlegen. Ob es schon Abnutzungserscheinungen am Hallenboden gibt, soll die Verwaltung darlegen. Auch, wie die Hallenbelegung so geändert werden kann, dass für Schule, Handballvereine und Hallennutzer eine "lebbare Lösung" gefunden wird.

(-dts)
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