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Hilden
Kinderparlamentarier haben eine lange Wunschliste

Hilden. Der Sitzungssaal des Bürgerhauses ist gut besucht. Das Kinderparlament beginnt seine letzte Sitzung vor den Sommerferien mit der offenen Fragestunde. Bürgermeisterin Birgit Alkenings bittet um Fragen: Celina regt an, in der Grundschule an der Walder Straße doch mal die Wände zu streichen. Sozialdezernent Reinhard Gatzke erklärt geduldig, dass die Stadt jedes Jahr viel Geld in die Renovierung der Schulen steckt und es eine Warteliste gibt. Er schlägt vor: "Ihr könnt ja schon mal die Farbe aussuchen."

Ein anderes Kind dieser Schule wünscht sich mehr Sauberkeit auf den Toiletten. Jetzt gibt es kein Halten mehr, zumal auch 28 schriftliche Anträge zum Thema saubere Schultoiletten vorliegen: -zig Kinder melden sich zu Wort, schildern die Zustände an ihren Schulen und wie die Toiletten verstopft werden: Mit Dreck, Klopapier und Laub, das Mitschüler zum Verstopfen benutzen. Gatzke regt an: "Jeder sollte das WC so ordentlich verlassen, als wäre er zu Hause."

Das zweite große Thema des Tages sind Spielplätze und Spielgeräte: Mehrere beklagen, dass Tischtennisplatten schief stehen, überwiegend, weil Kinder sie als Sitzplatz zweckentfremden. Rutschen rutschen nicht mehr, Kletterpyramiden fehlen; am Kalstert wurden Spielgeräte abgebaut. Mike Dörflinger, der Herr des Spielmobils, mischt sich ein: "Wisst ihr eigentlich, wie viele Spielplätze es in Hilden gibt?" - "Zehn", vermutet ein Kinderparlamentarier. - Es sind 67. Dörflinger schlägt vor, zum Spielen auch mal auf einen anderen Spielplatz auszuweichen, wenn der eigene gerade renoviert wird. Die Kinder beruhigen sich und widmen sich der Arbeit in ihren Ausschüssen.

(ilpl)
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