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Kunstfreund und Mäzen

Leute kaufen heute Kunst nicht um der Kunst willen, sondern als Geldanlage. Sie betrachten sie als Wandaktie. Das ist meiner Meinung nach grundfalsch. Das hat Werner Scholzen gesagt. Da hat er recht. Er hat der Stadt gerade sechs Kunstwerke geschenkt. Besonders gut gefallen hat ihm, dass die Bilder in den Büros und auf den Fluren des Rathauses (oder des alten Rathauses) öffentlich zu sehen sind - und nicht im Depot verschwinden. Kunst braucht Öffentlichkeit - und Hildener, die sich für Kunst einsetzen. Da ist Werner Scholzen zum Glück nicht der Einzige. Eine Stadt kann sich glücklich schätzen, wenn so großzügige Kunstfreunde wie Werner Scholzen zu ihren Bürgern zählen.

christoph.schmidt@rheinische-post.de

Quelle: RP
 
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