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Hilden
Waldbad zählt bis jetzt 67.000 Gäste

Hilden: Waldbad zählt bis jetzt 67.000 Gäste
Irene Kurban mit ihren Töchtern Kim (13) und Sarah (12) zählten zu den Gästen in der aktuellen Waldbad-Saison. Unser Archivbild entstand Ende Mai. FOTO: teph
Hilden. Trotz Regens und kurzfristiger Schließung fällt eine erste Bilanz für die Saison zufriedenstellend aus. Von Alexandra Rüttgen

Trotz teils verregneter Tage und einer zeitweiligen Schließung des Schwimmerbeckens ziehen die Stadtwerke Hilden für das Waldbad eine erste, positive Bilanz. "Bis jetzt hatten wir etwa 67.000 Badegäste im Waldbad - mal sehen, was der restliche Sommer noch bringt", sagt Stadtwerke-Sprecherin Sabine Müller zuversichtlich. Zum Vergleich: In der gesamten Saison des vergangenen Jahres, die Mitte September endete, besuchten rund 88.000 Gäste das Waldbad.

"Von Jahr zu Jahr ist der Verlauf einer Waldbadsaison ganz unterschiedlich, denn die Badefreuden sind eben wetterabhängig", führt Müller weiter aus. Die Erfahrung zeige, dass es mehrere zusammenhängende heiße Tage geben muss, damit viele Menschen ins Waldbad kommen. Demnach war der Juni mit 28.000 Badegästen der stärkste Monat des laufenden Monats.

Im vergangenen Jahr fing die Saison sehr nass und kühl an und wurde erst im August so richtig zum Sommer. "Schließlich hatten wir 2016 im Mai, Juni und Juli zusammengenommen so viele Badegäste wie im August allein", erinnert sich Müller. Ärgerlich in diesem Jahr war eine undichte Stelle an einem Zulauf-Wasserrohr des Schwimmerbeckens. Ein Haarriss ließ Wasser austreten. Eine Messeinrichtung habe jedoch den Wasserverlust angezeigt, "und so war die Ursache schnell gefunden". Sie wurde bei laufendem Betrieb behoben.

Dazu musste jedoch das Schwimmerbecken für drei Tage gesperrt werden, um Wasser abzulassen. Die Frühschwimmer wurden von den Stadtwerken auf verschiedenen Wegen informiert. Zum Ausgleich öffneten die Stadtwerke eigens das Hildorado ab 6.30 Uhr - normalerweise geht es dort in der Waldbadzeit erst um 9 Uhr los. Gleichzeitig gab es einen reduzierten Waldbad-Eintrittspreis von 2,50 Euro, weil das Schwimmerbecken nicht nutzbar war.

Der geringere Preis galt auch noch einen Tag, nachdem das Schwimmerbecken wieder freigegeben war.

Diese Einschränkung habe sich auf den Gesamtbetrieb jedoch nicht ausgewirkt. "In der Zeit war das Wetter durchwachsen und nicht richtig warm, so dass ohnehin geringer Betrieb war", berichtet Müller. Die Stadtwerke danken den Schwimmern, die auf das Hildorado ausgewichen sind. Auch die Kommunikation unter den Frühschwimmern habe sehr gut geklappt: Direkt am ersten Tag der Beckensperrung standen etwa 30 Frühschwimmer frühmorgens pünktlich vor dem Hildorado und bekräftigten: "Wir lassen euch nicht im Stich!"

Quelle: RP
 
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