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Hilden/Haan
Wasserverband: Regen war ein Jahrhundertereignis

Hilden/Haan. Die Stadt Haan war von den Niederschlägen am Mittwochabend am stärksten betroffen.

Von den Regenfällen am späten Mittwochnachmittag war die Stadt Haan am stärksten betroffen. Das berichtet Peter Schu, stellvertretender Geschäftsführer des Bergisch-Rheinischen Wasserverbandes, nach einer ersten Schnellauswertung der Ereignisse. "In Haan fielen am gestrigen Nachmittag innerhalb einer Stunde fast 60 Millimeter Niederschlag", berichtet Schu.

Wegen des Starkregens gingen bei der Feuerwehr in Haan bis 20.30 Uhr 70 Anrufe ein, aus denen insgesamt 50 Einsätze resultierten. Diese Bilanz zieht Feuerwehrchef Carsten Schlipköter. Einsatzschwerpunkt war in Unterhaan. Meistens mussten Kellerräume leer gepumpt werden, an einigen Stellen drohten Trafostationen vollzulaufen. Das konnte die Feuerwehr jedoch verhindern. Ähnliche Niederschläge gab es in Solingen-Ohligs und im Hildener Osten mit mehr als 50 Millimetern. Auch das sei bezogen auf die Zeitdauer von einer Stunde ein deutlich mehr als hundertjährliches Ereignis, führt Peter Schu aus. Im Hildener Westen an der Grenze zu Düsseldorf-Benrath wurden Niederschläge mit weniger als zehn Millimetern gemessen. "Ein völlig unspektakuläres Ereignis, das wieder einmal zeigt, wie scharf abgegrenzt zum Teil die Starkgewitterzellen über ein Gebiet hinwegregnen." In Langenfeld habe der Wasserverband 25 Millimeter Niederschlag gemessen. Das entspreche etwa einem fünfjährlichen Ereignis. In Monheim waren die Niederschläge mit rund 18 Millimetern noch etwas geringer. Dies sei als ein etwa zweijährliches Ereignis zu werten.

(arue)
 
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