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Hilden/Langenfeld
Zeigt her eure Schnäppchen

Hilden/Langenfeld: Zeigt her eure Schnäppchen
Roberto Maniaci ist ein echter Schnäppchenjäger. Dieses Paar Turnschuhe hat er 30 Prozent günstiger gekauft. FOTO: Köhlen
Hilden/Langenfeld. Ende Juli wird luftige Kleidung oft stark reduziert, angelehnt an den früheren Start des Schlussverkaufs. Wir haben geschaut, wer auf der Schnäppchenjagd erfolgreich war. Von Leonardo Schenk de Oliveira

Ein Paar Turnschuhe mit 30 Prozent Rabatt bei "Runners Point" lässt Roberto Maniaci nicht einfach so rechts liegen. Schon von draußen sind ihm die türkis-grünen Sneaker aufgefallen. Im Laden lässt sich der 23-Jährige von Verkäufer Jonas Gottschling beraten. Kurze Zeit später stehen beide an der Kasse und Maniaci packt die Schuhe ein. "Schon letzte Woche habe ich in Düsseldorf zwei Paare für 100 Euro bekommen", berichtet er. "Es lohnt sich wirklich, nach Schnäppchen zu schauen. Mit der Schuhgröße habe ich auch noch kein Problem gehabt."

Ähnlich geht es der 14-Jährigen Fabienne Piqueras. Sie hat sich bei "Peek&Cloppenburg" eine rosafarbene Jacke gekauft. "Überall in den Geschäften ist noch ausreichend Ware. Wenn dann noch Sale ist, gehe ich am liebsten shoppen", erzählt sie. "Vor allem aber bin ich mit dem Service in den Geschäften zufrieden. Alle sind sehr nett und beraten gut."

Thomas Waltmann, Inhaber des Schuhgeschäfts "Runners Point", hat als Einzelhändler eine andere Sicht auf den Schlussverkauf. "Für uns Händler geht es nur um die Bereinigung der Ware. Wir müssen zum Saisonwechsel die Bestände in den Griff bekommen. Da muss alles Sommerliche raus", sagt er. "Deshalb gehört auch ein wenig Glück dazu, das passende Teil in der richtigen Größe zu bekommen. Es ist bei weitem nicht alles verfügbar."

Inge Eckers arbeitet schon viele Jahre im Einzelhandel und kennt das Geschäft bestens. Sie sieht einen Fehler in der derzeitigen Regulierung beim Schlussverkauf. "Früher war der Zeitraum genau bestimmt. Alle Geschäfte mussten mitmachen. Am letzten Montag im Juli konnte man sich genau auf die großen Schlangen vor dem Laden einstellen. Das hat dafür gesorgt, dass der Wettbewerb hochgehalten wurde." Für sie war der Verkauf nach der alten Methode kalkulierbarer. Doch auch sie hat sich bei "NewYorker" etwas gekauft. "Genau so einen Cardigan habe ich gesucht. Prima, dass er jetzt auch noch reduziert war", sagt die 53-Jährige.

Quelle: RP
 
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