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Hückelhoven
Goldgräber hoffen auf den großen Fund

Hückelhoven: Goldgräber hoffen auf den großen Fund
Die Brüder Avid (9 Jahre), Aiko (7) und Aron (11) buddeln vor dem Museum nach kleinen "Schätzen". FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Das Familienfest des Mineralienmuseums lockte wieder Scharen von Kindern und interessierten Erwachsenen zu einem unterhaltsamen und spaßigen Wochenende mit Schatzsuche, Mineralienmarkt, Tombola und mehr. Von Anne Paulsen

Im Sand stehen Kinder mit Schaufeln in der Hand und buddeln, doch nicht etwa, um Sandburgen zu bauen. Die Löcher dienen nur einem Zweck: Die 1500 verschollenen Mineralien wiederzufinden. Wenn man die Mineralien, wie Quarz, Kalzit oder Pyrit dann behalten darf, kann man sich auch schon einmal in feuchtem Sand abmühen. Das und vieles mehr konnten Kinder und Erwachsene auf dem Familienfest des Mineralienmuseums in Hückelhoven erleben.

"Das Familienfest soll vor allem den Familien dienen, die in den Sommerferien nicht in den Urlaub können, sich jedoch einmal entspannen und dabei die Kinder gut versorgt wissen möchten", sagt Matthias Schmitz, der 1. Vorsitzende des Museums der Mineralien- und Bergbaufreunde. Der große Parkplatz vor dem Museum bot dafür auch genügend Platz. Verschiedene Stände luden zum Stöbern ein. So konnte man über Geoden etwas erfahren, scheinbar normale Steine, die aber im inneren einen Hohlraum mit Mineralien-Kristallen besitzen. Gleich daneben konnte man Schmuck aus glitzernden und matten Steinen oder Holzarbeiten wie Vogelhäuser erwerben. Selbstverständlich hatten die Mineralienfreunde diese selbst gebastelt. Beispielsweise ist Bernd Neuss für das Schneiden, Schleifen und Polieren der verschiedenen Mineralien zuständig. Auch Dosenwerfen und Ballons-platzen-Lassen fehlten nicht an dem Wochenende, welches nach anfänglichem Regen mit Sonne erfreute.

War der Wissensdurst nach einer Führung durch das Museum dann fürs Erste gestillt, lockten Grillstand, Cafeteria und Getränkewagen zur Stärkung.

Auch der Bundestagsabgeordnete Norbert Spinrath versuchte sein Glück bei der "Goldwäsche". Tatsächlich wurde er fündig, doch stellte sich das gefundene Gold als "Narrengold" heraus, ein Mineral namens Pyrit, das Gold zum Verwechseln ähnlich sieht.

An beiden Tagen konnten die Besucher zudem noch Lose erwerben, die am Sonntagnachmittag bei der großen Tombola ihre Gewinner suchten. Hier war es den Veranstaltern, wie auch bei den vergangenen 17 Familienfesten, wichtig, auf Qualität statt Quantität zu setzen. So war der Hauptgewinn ein Trekking- rad. Dies ermöglichten wieder die verschiedenen ortsansässigen Firmen, die das Familienfest bestmöglich unterstützten.

Das Museum an der Ludovicistraße öffnet das nächste Mal an den Sonntagen, 20. August und 10. September, jeweils von 11 bis 15 Uhr seine Tore, feste Öffnungszeit ist auch mittwochs von 18 bis 21 Uhr. Außerdem findet am Sonntag, 19. November, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr die Mineralien- und Bergbaubörse in der Mehrzweckhalle neben der Aula statt.

www.museum-hueckelhoven.de

Quelle: RP
 
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