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Hückeswagen
Freilichtmuseum widmet sich dem Verkehr seit den Siebzigern

Hückeswagen. Die verkehrspolitischen Entwicklungen seit 1970 und ihre Auswirkungen für die Menschen im Bergischen Land sind das Thema der Ausstellung "Freie Fahrt im Bergischen Land?", die noch bis zum 4. Dezember in der Zehntscheune des Freilichtmuseums Lindlar zu sehen ist. Viele Exponate aus den 1970er Jahren sind ausgestellt; dazu gehört neben Objekten aus der Fahrschule und der Sicherheitstechnik auch ein VW-Käfer. Die Themenblöcke "Straßenbau", "Verkehrssicherheit und -erziehung" sowie "Umweltbewusstsein" bilden die Hauptabschnitte der Ausstellung.

Das Auto entwickelte sich in der Nachkriegszeit schnell vom Luxusgut, zu dem vorher nur die Oberschicht Zugang hatte, zu einem Massenprodukt. Gab es 1952 in der Bundesrepublik gerade einmal 1,5 Millionen Autos, waren es zehn Jahre später bereits acht Millionen. Das Auto wurde zum Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs und des gesellschaftlichen Wohlstands schlechthin. Die Massenmotorisierung führte aber vor allem in den deutschen Städten zu erheblichen Verkehrsproblemen wie Staus, Parkplatzmangel und steigenden Unfallzahlen.

Die Präsentation beschäftigt sich zudem mit aktuellen Fragen wie alternative Fortbewegungsmitteln und Nachhaltigkeit, um dann mit einem Ausblick in die Zukunft abzuschließen.

Freilichtmuseum Lindlar Heiligenhoven, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags. 10 bis 18 Uhr, Tel. 02266 90100.

(wos)
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