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Hückeswagen
Stadt hält die Friedhofsgebühren 2016 stabil

Hückeswagen. Eine Beerdigung ist teuer: Zu den Kosten für das Bestattungsunternehmen kommen die Gebühren, die an die Stadt zu entrichten sind. Immerhin werden im nächsten Jahr die Friedhofsgebühren in Hückeswagen weitestgehend stabil bleiben. Das beschloss der Rat in seiner vorigen Sitzung auf Grundlage der Kalkulation der Stadtverwaltung.

Einige Beispiele: Im laufenden Jahr sind für ein Reihen- oder Wahlgrab auf dem Friedhof Am Kamp 1379 Euro an die Stadt zu zahlen. 2016 werden es 1387 Euro, also acht Euro mehr sein. Finanziell deutlich günstiger ist das Urnengrab: 767 Euro an Gebühren sind dafür bis Ende 2015 zu zahlen, im nächsten Jahr wird's einen Euro billiger. Für die Nutzung der Leichenhalle stellt die Stadt ab Januar 77 Euro pro Tag in Rechnung (bisher 76 Euro), für die Nutzung der Friedhofskapelle verlangt sie künftig 161 Euro, neun Euro weniger als bisher.

In der Summe aller an die Stadt zu zahlenden Friedhofsgebühren kostet eine Bestattung im Kindergrab ab Januar 1449 Euro, im Reihengrab 2261 Euro, im Wahlgrab 3082 Euro und im Urnengrab 1538 Euro. Die Kosten für den Bestatter kommen hinzu. Werden später Grabtafeln oder -steine aufgestellt, verlangt die Stadt dafür erneut Gebühren.

Von den Gebühren-Einnahmen wird der Friedhof Am Kamp unterhalten und gepflegt. Einen Kritikpunkt nannte in diesem Zusammenhang CDU-Fraktionschef Christian Schütte: Die Hauptwege auf dem Friedhof seien in gutem Zustand, die Nebenwege aber nicht. "Ältere Menschen haben Probleme, über teils sehr buckelige Pfade die Gräber zu erreichen."

(bn)
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