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Kamp-Lintfort
Ein Förderverein für die Landesgartenschau

Kamp-Lintfort. Bürgermeister Landscheidt stellt beim Neujahrsempfang die Gründungsmitglieder vor. Das Ziel sind 1000 Mitglieder Ende 2016. Von Anja Katzke

Die Tinte ist noch frisch: 35 Gründungsmitglieder haben gestern in der Kamp-Lintforter Stadthalle die Gründungsurkunde des Laga-Fördervereins unterzeichnet. Sie wollen mit ehrenamtlichem Engagement dazu beitragen, dass die Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 ein voller Erfolg und ein Motor für die Entwicklung der Stadt wird.

Der Vorsitzende ist ein in Kamp-Lintfort bekanntes Gesicht: Wolfgang Roth, früherer Landtagsabgeordneter und Ratsherr der SPD im Stadtrat. "Er hat keine Sekunde gezögert, als wir ihn gefragt haben, ob er das Amt übernehmen wird", betonte Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt beim traditionellen Neujahrsempfang in der Stadthalle. "Ich hatte mich ja schon aufs politische Altenteil zurückgezogen, aber für diese Aufgabe habe ich mich sehr gerne aktivieren lassen. Es ist das Sahnehäubchen auf meiner politischen Tätigkeit in Kamp-Lintfort", erklärte Wolfgang Roth.

Roth und seine Mitstreiter nahmen gleich nach dem Empfang des Bürgermeisters im Foyer der Stadthalle die Arbeit auf: Sie warben intensiv für den neuen Verein. "Mein Ziel ist es, dass der Verein am Ende des Jahres 1000 Mitglieder hat." Er gab sich überzeugt, dass dies von Erfolg gekrönt sein wird: "In unserer Stadt gibt es mehr Mut- als Wutbürger."

Seine Stellvertreterinnen sind Barbara Mennekes, Leiterin der Europaschule, und Bettina Strobel von der Werbegemeinschaft in Kamp-Lintfort. Den Vorstand komplettieren Margarete Feistner (Stadtwerke), Rainer Ulrich (Sparkasse Duisburg), Dr. Christoph Müllmann (Erster Beigeordneter) und Professor Jens Gebauer, Vize-Präsident der Hochschule Rhein-Waal.

Bürgermeister Christoph Landscheidt, der mehr als 500 Gäste beim Neujahrsempfang begrüßen durfte, ließ in seiner Neujahrsansprache die Projekte Revue passieren, die in Kamp-Lintfort in 2015 und in den Vorjahren angestoßen wurden: Er lobte Unternehmer Thomas Berger für sein Engagement, in Kamp-Lintfort ein Kino zu realisieren, verwies auf den Verkauf des Magazingebäudes als erste Ankervermietung auf dem brachliegenden Zechengelände. "Und Logport IV kann bald mit der Vermarktung des neuen Logistikzentrums auf der ehemaligen Kohlenlagerfläche beginnen", sagte Landscheidt,

Der Bürgermeister schlug aber auch ernste Töne an: "Wir können 2017 die Ausgaben nicht mehr mit unseren Einnahmen ausgleichen. Es wird nicht ohne Einsparungen oder Steuererhöhungen weitergehen."

Schon im Februar steht jedoch zunächst ein weiteres positives Ereignis an: die Gründung der Laga-GmbH.

Quelle: RP
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