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Kamp-Lintfort
Musiker schreibt Song über Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort: Musiker schreibt Song über Kamp-Lintfort
Songschreiber Frank Reinert freut sich, dass sein Song "Kamp-Lintfort muss es sein" gut ankommt. Das Lied wurde in seinem Tonstudio aufgenommen. Links hängt ein Foto von Sängerin YvOnya. FOTO: Klaus Dieker
Kamp-Lintfort. Das Lied "Kamp-Lintfort muss es sein" läuft auf Youtube. Urheber ist der Komponist und Fotograf Frank Reinert. Von Anja Katzke

Der Kamp-Lintforter Frank Reinert hat eine musikalische Hommage an seine Heimatstadt vertont. Mehr als 2500 Clicks hat der Song "Kamp-Lintfort muss es sein (Ich seh' 1000 Blume blühen)" auf Youtube schon eingeheimst. "Für eine Woche ist das richtig gut", sagt Frank Reinert, dessen Firma "Toneteam" ihren Sitz an der Ferdinantenstraße hat. Der Song, der im Gewand eines Schlagers daherkommt, erzählt von den Schönheiten Kamp-Lintforts, von der Entwicklung der Stadt, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt. Text und Melodie stammen aus der Feder von Frank Reinert und Detlev Höller. Gesungen wird der Titel von YvOnya, einer Sängerin aus Reinerts Nachbarschaft. "Sie wohnt nur eine Straße weiter", sagt der Musikproduzent, der gebürtig aus Kamp-Lintfort stammt.

Die Idee zum Song, so Frank Reinert, sei schon vor zwei Jahren entstanden. "Das war zu der Zeit, als sich die Stadt Kamp-Lintfort um die Ausrichtung der Landesgartenschau bewarb. Wir erfuhren, dass auch ein Lied gesucht wird, und haben diesen Song komponiert", erinnert sich der Kamp-Lintforter Musiker, Komponist und Fotograf. Reinert und sein Kollege erhielten damals zwar nicht den Zuschlag. Der Song geriet aber nicht in Vergessenheit. Bevor Reinert ihn auf der Plattform Youtube veröffentlichte, stellte er ein Video mit Fotografien seiner Heimatstadt zusammen. Zu sehen ist der Pappelsee in der Abenddämmerung, der Terrassengarten, das Bergwerk West, Zechenhäuser in der Kolonie, blühende Rapsfelder, der Wandelweg und die Hochschule Rhein. All diese markanten Punkte der Stadt werden auch in dem Lied "Kamp-Lintfort muss es sein" besungen. Frank Reinert zeichnet auch für die Fotos verantwortlich, die er so am PC bearbeitet, dass sie eine mystische Stimmung vermitteln. Der 54-Jährige ist seit mehr als 25 Jahren in der Musikbranche tätig. Als Schüler spielte er Keyboard in der Funk-Band "42. Street". "Wir haben damals im Probenraum im Keller unseres Hauses gespielt", erzählt Frank Reinert. Später gründete er in Wuppertal, wohin er zum Studium zog, mit einem Kompagnon die Firma "Toneteam" in einem Probenraum. Diese Unternehmung war schnell erfolgreich.

Einer der ersten Kunden war damals Mannesmann D2: "Wir haben nicht nur die Messeauftritte inszeniert, sondern gleich zwei Musicals für das Unternehmen geschrieben. Das waren rasante Shows", erzählt der Linforter und kramt zwei CDs hervor. "Toneteam" ist in den Bereichen Messeshows, Produkteinführungen sowie Imagefilm-Produktionen unterwegs. Und auch in die Musik-Charts hat es das Unternehmen geschafft. So regnete es für Frank Reinert zum Beispiel Gold- und Platinauszeichnungen für das Remake des Brian Adams-Klassikers "Heaven". "Wir haben von null auf eins die britischen Charts gestürmt", erinnert sich Reinert. "Das war schon eine tolle Sache." Verantwortlich zeichnet "Toneteam" auch für den Titel-Song der ARD-Serie "In aller Freundschaft." Der Song "Love ist enough" wird von der Schweizer Sängerin Kisha gesungen. Aktuell präsentiert der Kamp-Lintforter seine Fotografien als Diashow im ABC-Café an der Ringstraße. Eine Ausstellung ist 2020 im Museum Kloster Kamp geplant.

Mehr über Frank Reinert unter www.facebook.com/frank.reinert.photography

Quelle: RP
 
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