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Stadt Kempen
Das schnellste Straßenradrennen in Deutschland geht um die Burg

Stadt Kempen: Das schnellste Straßenradrennen in Deutschland geht um die Burg
Veranstalter, Sponsoren und Helfer präsentierten gestern Einzelheiten rund um das Kempener Radrennen. Namhafte Fahrer sind am Start. FOTO: wolfgang kaiser
Stadt Kempen. Am 4. Oktober heißt es in Kempen zum 57. Mal "Rund um die Burg". Namhafte Rennradfahrer sind am Start. Gesucht werden noch Helfer, die als Streckenposten für Ordnung und Sicherheit sorgen. Von Frank Langen

Wenn sich die Vorsitzende des RSC Kempen, Anne Claaßen, mit ihren Helfern trifft, um für das Kempener Radrennen "Rund um die Burg" zu planen, dann ist es, als ob eine Familien wieder zusammenkommt. Auch für die am 4. Oktober stattfindende 57. Auflage des schnellsten Straßenrennens in Deutschland ging es ab Anfang Januar darum, wer alles wieder mit dabei ist. "Wir haben eine große Anzahl an Helfern, die ihre Mitarbeit nicht als Quälerei empfinden, sondern bei denen der Spaß an der Freude im Vordergrund steht. Ich selber habe das Rennen schon als Kind miterlebt und war mal als Aktiver bei einem Einlagerennen mit am Start", sagte Kempens stellvertretender Bürgermeister Otto Birkmann auf der gestrigen Pressekonferenz. Das Kempener Radrennen gehöre zu den Höhepunkten des Jahres Stadt wie der St. Martinszug, der Rosenmontagszug oder der Altstadtlauf.

Auch diesmal war es wieder schwer, an Sponsoren zu kommen. "Die einen gehen, andere kommen dazu. Zum Glück ist auch wieder der Verkehrsverein Kempen mit dabei. Ohne den entstünde ein großes Loch in der Organisation", sagt Claaßen. Jürgen Hamelmann vom Verkehrsverein ist auch wieder emsig dabei, genügend Streckenpartner zu finden, die entlang der Strecke an insgesamt 15 Abschnitten stehen und auf Ordnung und Sicherheit achten. Die portugiesische Familie Santos ist bereits zum dritten mal dabei, die italienische Familie Basile feiert am 4. Oktober ebenso ihre Premiere, wie auch die "Ciclisti" Kempen, die mit ihren Fahrern auch beim Hobbyrennen am Start sind.

Insgesamt werden bis zu 60 Helfer gebraucht, denn schon am Samstagabend kommen die ersten Absperrgitter. Am Renntag wird dann ab 9 Uhr der Rundkurs bis etwa 18 Uhr abgesichert. Allerdings fehlen für gut die Hälfte der Streckenposten noch Helfer. "Es wäre schön, wenn sich andere Kempener Vereine noch melden würden, so nach dem Motto Kempen unterstützt sich gegenseitig", wünscht sich Hamelmann An drei Durchlassstellen ist zusätzlich die Polizei vor Ort, die den Verkehr an der Thomas Straße, Mülhauser Straße und am Hessenring absichert.

Seit Tagen weisen die Ankündigungsplakate des Kempener Malers Roland Ploch auf das große Ereignis hin. In diesem Jahr hat er die Kempener Silhouette und ein altes Hochrad in Kombination mit dem Siegerpodest als Verbindung zu "Rund um die Burg" mit eingebracht. Mit einer Zeltstadt am Kuhtor, bei der es nicht nur zu essen und zu trinken gibt, sondern auch die Kinder mit einer Hüpfburg auf ihre Kosten kommen, ist für die Zuschauer bestens vorgesorgt. "Zusätzlich läuft noch eine Sambatruppe von der Meldestelle am Rathaus zum Kuhtor und zurück, um auch musikalisch in der Innenstadt zu zeigen, dass in Kempen was los ist." Und dass es so sein wird, davon geht Rennleiter Ulli Deden aus. Die Meldungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Gestern präsentierte Deden schon namhafter Starter, unter anderem auch Sven Thurau, den Sohn von Radsportlegende Didi Thurau. An weiteren Fahrern ist er noch dran, Namen wollte Deden allerdings noch nicht nennen.

Quelle: RP
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