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Stadt Kempen
Die Altstadt wird zur süßen Kunstmeile

Stadt Kempen: Die Altstadt wird zur süßen Kunstmeile
Stellten das Programm des Kempener Kunst- und Schokoladenfestes vor (von links): Markus Claaßen vom Werbering-Vorstand sowie Christoph Dellmans und Kirsten Pfennings vom Stadtmarketing. Sie präsentieren ein Bild von der Kempener Altstadt. Das hat der Kempener Künstler Markus Feist kunstvoll aus Schokolade gefertigt. FOTO: Wolfgang Kaiser
Stadt Kempen. Kunst und Schokolade - beides passt in Kempen gut zusammen. Am ersten September-Wochenende gibt es in der Innenstadt wieder einmal ganz viel davon. Von Silvia Ruf-Stanley

Kunst ist schön, Schokolade ebenfalls. Beides zusammen beschert den Kempenern ein zweitägiges Fest, das in diesem Jahr seine dritte Auflage erlebt. Am Wochenende 5. und 6. September geht es auf der Ellenstraße und Kuhstraße um die Kunst, auf dem Buttermarkt um Schokolade in jeder Form. Die Judenstraße schließt sich mit edlen Weinen und Schnäpsen sowie mit Blumen und Dekorationsideen an. Damit die kleinen Besucher nicht zu kurz kommen, verwandelt sich die Peterstraße in ein Kinderparadies mit kleinem Karussell und Streichelzoo.

Richtig zufrieden sind die Organisatoren Christoph Dellmans und Kirsten Pfennings von der Stadt sowie Markus Claaßen vom Werbering-Vorstand mit dem Programm. Kirsten Pfennings, die vor allem für die Zusammenstellung verantwortlich zeichnet, freut sich über den guten Zuspruch sowohl seitens der Künstler als auch der Chocolatiers. Es gab mehr Anfragen, als man habe annehmen können, sagte sie bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms. Aber man will es weder auf dem Markt noch in den Straßen zu eng werden lassen und das Gesamtangebot soll stimmig sein.

Es beteiligen sich rund 40 Künstler an dem Fest, darunter viele Kempener. Christoph Dellmans hebt hier besonders die Künstler vom Kunstzentrum Ellenstraße hervor. Dort ist nicht nur in den leeren Ladenlokalen der Von-Broich-Passage ein Atelierzentrum entstanden, sondern die Künstler wollen zum Fest auch vor ihren Türen aktiv werden. Dass Kempen für Künstler attraktiv ist, zeigt sich auch daran, dass auch Kunstschaffende aus Siegen, Ruhpolding in Bayern oder Rotterdam zum Fest kommen.

Bei dem Schokoladen- und Süßwarenparadies auf dem Buttermarkt lockt sicherlich das große Zelt von Café Peerbooms. Auf acht mal vier Metern Fläche wird hier Süßes präsentiert. Wie und was genau, daraus mache Inhaber Manfred Oomen bisher noch ein Geheimnis, erklärte Dellmans. Bekannt ist aber schon, dass es wieder einen Schokoladen-Brunnen auf dem Markt geben wird. Außerdem sind die Firma Nappo und Moritz, Stefan's Schokoladenmanufaktur und das Café am Ring Amberg vertreten. Überraschen lassen darf man sich, was eine Schokoladen-Bruchbude oder Malleks Gourmetträume mitbringen. Anziehungspunkt auf dem Markt wird der Aktionsstand von Markus Feist sein. Der Kempener Künstler malt - man mag es kaum glauben - Bilder mit Schokolade und allem möglichen süßem Zubehör.

Wem das alles zu süß ist, der kann sich an den vielen Ständen mit eher herzhaften Genüssen bedienen lassen. Auch hier sind viele Kempener Firmen mit von der Partie. Besonders stolz sind die Organisatoren, dass sich das ganze Fest in einem einheitlich rot-weißen Look präsentieren wird. Von der Stadt wurden dazu weiße Zelte für die Stände besorgt, der Werbering verfügt neuerdings über einheitlich weinrote Zelte. Und - sollte zu viel Sonne scheinen - gibt es auch noch passende Schirme für die Stände.

Quelle: RP
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