| 00.00 Uhr

Kreis Viersen
Kreis will 150 Millionen Euro kassieren

Kreis Viersen. Die Städte und Gemeinden werden einen Umlagesatz in Höhe von 40,9 Punkten an den Kreis überweisen müssen. Das sind 150,7 Millionen Euro. Darauf einigten sich die Fraktionen CDU, SPD, Grüne und FDP im Kreistag. Obwohl der Umlagesatz gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, zahlen sie dennoch vier Millionen Euro mehr als 2015.

Kämmerer Thomas Heil wollte die Umlage auf 41,15 Punkte anheben. Er berief sich darauf, dass der Kreis seit Jahren sein Vermögen aufzehre. Die neun Gemeinden forderten die Absenkung auf 40,7 Punkte. Michael Aach (CDU) erklärte zu dem gemeinsamen Antrag, es handele sich um ein "politisches Wollen", einerseits den Gemeinden entgegenzukommen, andererseits aber den Kreis nicht zu belasten. Die Senkung macht etwa zwei Millionen Euro aus, die im Ansatz "Kosten der Unterkunft" (KdU) gestrichen werden. Der Kreis hatte dort 3,5 Millionen Euro zusätzlich angesetzt, weil er Mehrbelastungen durch Flüchtlinge erwartet. Die KdU stehen jetzt mit insgesamt 50 Millionen Euro im Entwurf.

(lp)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kreis Viersen: Kreis will 150 Millionen Euro kassieren


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.