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Stadt Kempen
Neue absenkbare Poller für den Kirchplatz kommen im Oktober

Stadt Kempen. Die defekte Anlage wird bald durch eine neue ersetzt. Dann soll das Parken auf dem Kempener Kirchplatz nur noch bei Gottesdiensten möglich sein. Von Silvia Ruf-Stanley

Bereits im Juli hatten die Kempener Stadtverwaltung und die Kirchengemeinde St. Mariäe Geburt die Anwohner in der Versammlung informiert, dass die Polleranlage zur Absperrung des Kirchplatzes erneuert wird. Den wenigsten Autofahrern ist es bewusst, Schilder werden nicht beachtet: Aber der Kirchplatz rund um St. Marien ist kein öffentlicher Parkplatz. Es gab eine Polleranlage, die das unberechtigte Parken dort verhindern sollte. Diese ist aber seit Längerem defekt und der Platz wird stets zugeparkt.

Jetzt zeigen erste gelblichen Markierungen auf dem Straßenpflaster, dass die Arbeiten für eine neue Absperranlage bald beginnen. Die runden Kringel zeigen, wo die neuen Poller platziert werden, die anderen Markierungen stehen für die Induktionsschleifen, die es Wagen ermöglicht, den Platz zu verlassen. Denn selbstverständlich, so Kempens Tiefbauamtsleiter Torsten Schröder, haben die Anwohner weiterhin ein Anrecht, zum Beispiel für kurzfristiges Halten zum Be- und Entladen den Kirchplatz zu befahren. Gleiches gilt für Handwerker. Lediglich zu Gottesdienstzeiten oder bei besonderen Veranstaltungen in der Kirche ist das Parken gestattet.

Wie Tiefbauamtsleiter Schröder erläuterte. sollen die beiden äußeren Poller den Fahrweg begrenzen, damit Autos nicht zu nahe an die Gebäude kommen. Zwei weitere sind hydraulisch versenkbar. Die Poller sind aus anthrazitfarben gehaltenen Edelstahl. Wie an Ampeln sind zur Sicherheit im Boden Induktionsschleifen eingelassen, damit die mittleren Poller nicht hoch gehen, wenn sich noch ein Auto in der Fahrspur befindet. An einem Poller signalisiert eine kleine Ampel, dass der Poller herunter fährt und man nun den Platz verlassen kann.

Geplant ist, dass die Anlieger gegen eine Gebühr von 15 Euro eine auf ihren Wagen zugelassene Chipkarte bekommen. Rettungsfahrzeuge besitzen - wie in der ganzen Stadt üblich - eine Sonderkarte. Gehbehinderte Menschen können einen Funkempfänger beantragen. Zu Gottesdienstzeiten oder Veranstaltungen wird die Anlage von der Kirchengemeinde bedient.

Mitte Oktober wird die Firma Hamelmann mit den Arbeiten beginnen, erklärte Schröder gestern auf Anfrage der Rheinischen Post. Zunächst müssen die alten Poller beseitigt werden. Die neuen werden versetzt aufgestellt. Dazu muss zunächst ein Fundament geschaffen werden und die nötige Elektronik für die Induktionsschleifen verlegt werden. Gleichzeitig nutzt die städtische Bauverwaltung die Gelegenheit, um Absenkungen im Pflaster zu beseitigen. Etwa zwei bis drei Wochen werden die Arbeiten wohl dauern, so Schröder. In dieser Zeit müssen die Anwohner Behinderungen bei der Zufahrt zu ihren Wohnungen in Kauf nehmen, aber dies ließe sich in Absprache mit dem Tiefbauamt regeln, meinte er.

Quelle: RP
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