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Gemeinde Grefrath
Schule Oedt: Was geht und was nicht geht

Gemeinde Grefrath: Schule Oedt: Was geht und was nicht geht
In und an der Grundschule Oedt gibt es eine Menge zu tun. Viele Kleinigkeiten sind bereits erledigt, für andere Dinge jedoch hat die Gemeinde kein Geld. FOTO: wolfgang kaiser
Gemeinde Grefrath. Die Bauverwaltung sollte der Politik eine Liste mit allen an der Oedter Grundschule notwendigen Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen vorlegen. Das beschloss der Gemeinderat im Herbst vergangenen Jahres. Von Heiner Deckers

Diese Liste ist jetzt fertig und steht in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltschutzes am kommenden Montag, 9. Februar, um 19 Uhr im Oedter Rathaus zur Diskussion.

Man kann im Grunde drei Kategorien unterscheiden: Maßnahmen, die erledigt sind; Dinge, die in absehbarer Zeit angepackt werden; und Sachen, die aus finanziellen Gründen auf Sicht nicht zu machen sind. Bei den Dingen, die erledigt sind, handelt es sich vorwiegend um Kleinigkeiten. Der Hausmeister hat die Verglasung der Vitrine entfernt und zwei fehlende Holzsockel in Auftrag gegeben. In der Lehrküche und im Mehrzweckraum wurde Schimmel beseitigt, fehlende Schutzgitter für eine Beleuchtung sind geordert.

Fachleute haben das innenliegende Regenrohr nach außen verlegt und an die neue Abwasserkanalisation im Kriechkeller angeschlossen. Im Außenbereich hat die Verwaltung Bäume, die den Lichteinfall in die Klassenräume beeinträchtigt und die Dachflächen beschädigt haben, entfernen lassen. Im Februar sollen die Toiletten im ersten Oberschoss, die zurzeit saniert werden, fertig sein.

In der Lehrküche ist der Bodenziemlich wellig, Grund ist wohl Bodenfeuchtigkeit. Für die von einem Bodenbauer empfohlene Versiegelung des Unterbodens sind für den Haushalt des laufenden Jahres 55 000 Euro beantragt. Hinzu kommen Malerkosten in Höhe von 5000 Euro. Bereits in Auftrag gegeben sind eine Reinigung des Treppenbodens und ein neues Abflussgitter. Für den Austausch der wasserlosen Urinale in Schule und Turnhalle sind 4000 Euro angemeldet, für die Modernisierung der Lautsprecheranlage 1000 Euro.

Zu den Sachen, die aktuell nicht angepackt werden, gehört die Holzterrasse. Sie befindet sich in keinem guten Zustand, stellt jedoch keine akute Gefahr dar. Eine punktuelle Reparatur machte man zum Abschied von Schulleiter Heinz Wiegers, dementsprechend ist die Terrasse zurzeit nutzbar. Eine weitere Sanierung habe daher, so die Verwaltung, derzeit keine Priorität. Man müsse sogar prüfen, ob man auf die Terrasse nicht vollständig verzichten könne.

Alle Abzweigungen von der Hauptleitung zu den Waschbecken in den Klassen und Toiletten sind korrodiert. Eine Reparatur ist nur durch eine komplette Sanierung der Leitungen zu bewerkstelligen. Dazu müssten Wände und Böden aufgestemmt werden. Ein Kostenplan liegt noch nicht vor, Haushaltsmittel stehen aber ohnehin nicht zur Verfügung. An der Fassade hat man kleinräumige Ausbrüche festgestellt, eine Gefährdung ist nach Einschätzung des Bauamts aber nicht gegeben. Vor einer Sanierung soll geklärt werden, ob die Fassage grundlegend - auch energetisch - saniert werden kann.

Quelle: RP
 
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