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Kevelaer
Bauplätze für Familien

Kevelaer. Kevelaer und Weeze haben in den vergangenen Jahren viele Baugebiete erschlossen, weitere folgen. Die Nachfrage ist gemessen an der konjunkturellen Lage recht gut. Auch die Ortsteile dürfen sich weiter entwickeln. Von Anja Settnik

kevelaer /weeze Kevelaers Kämmerer Ralf Püplichuisen ist freudig überrascht darüber, dass der konjunkturellen Entwicklung zum Trotz in den ersten Monaten des Jahres mehr Nachfrage nach Baugrundstücken besteht als im vergangenen Jahr. "Gerade das neue Baugebiet in Twisteden verkauft sich sehr gut. Aber auch in den übrigen Ortsteilen verzeichnen wir eine recht günstige Entwicklung."

Häuschen im Grünen

Neben den zusammenhängenden städtischen Baugebieten, gibt es auch noch Baulücken, die von privaten Eigentümern angeboten werden, erinnert Bernd Ingenhaag von der Bauleitplanung im Kevelaerer Rathaus. Wer sich für ein solches Grundstück interessiere, müsse Kontakt zum Eigentümer aufnehmen. Die meisten Bauwilligen aber sehen sich in den Ortsteilen um. Sie wollen weg aus ihrem städtischen Umfeld und der Familie ein Häuschen im Grünen bieten.

Oft handelt es sich um junge Leute, die in einem der Ortsteile aufgewachsen sind und sich jetzt nahe der Familie selbst Eigentum schaffen wollen. "Das ist zum Beispiel ganz stark in Twisteden am Maasweg der Fall. Dort soll tatsächlich vorrangig an Twistedener verkauft werden", erklärt Püplichuisen. 25 Bauplätze stünden zur Verfügung. Grundstücke werden in Größen von etwa 250 bis 500 Quadratmeter angeboten, zum Preis von (erschlossen) rund 110 Euro pro Quadratmeter. Neben Twisteden ist derzeit das Gebiet Paskath in Winnekendonk in der Vermarktung – etwa die Hälfte der 80 Grundstücke sei verkauft. 1,2 Hektar in Kervenheim, ausreichend für 25 bis 30 Häuser, kommen hinzu. Auch in Wetten soll es demnächst wieder Baumöglichkeiten geben.

Weezes Kämmerer Johannes Peters verzeichnet ebenfalls gute Nachfrage nach Baugrundstücken. Die großen Flächen, die nach dem Abzug der Briten aus Laarbruch durch den Abriss ehemaliger Hochhäuser frei wurden, sind inzwischen größtenteils mit neuen, zeitgemäßen Häusern bebaut. "Weeze liegt zentral im Kreis Kleve, ist sehr gut zu erreichen und bietet günstigeren Baugrund als die Nachbarkommunen", sagt Peters. Sehr gut sei das Gebiet am Grafscher Weg angekommen, aber auch am Hoge Weg und der Weller Straße und im Bereich Magdeburger Straße sei die Situation erfreulich.

Peters betont, dass inzwischen auch häufiger solche Bürger nach Weeze zögen, die einen Job am Flughafen gefunden haben. "Die ziehen natürlich auch nach Kevelaer oder Goch, aber eben auch zu uns."

Quelle: RP
 
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