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Kevelaer
Gelderns Geschichte sichtbar machen

Kevelaer. In einem Workshop am Freitag um 17 Uhr können sich Interessierte zu diesem Thema einbringen.

Gelderns reiche Geschichte ist ein Pfund, mit dem die Stadt wuchern möchte. Das erklärte Ziel lautet: Das "historische Erbe" soll sichtbar gemacht werden. Und die Bürger sollen darüber mitreden, wie die Zeugnisse der Vergangenheit in Geldern am besten in Szene gesetzt werden können. Ein Auftaktworkshop dazu ist am morgigen Freitag, 18. März, ab 17 Uhr im Gelderner Bürgerforum am Issumer Tor. Alle interessierten Bürger, die sich zu diesem Thema einbringen möchten, sind eingeladen, wirbt die Stadt. Die Bürgerbeteiligung ist elefmentar, denn das Ganze läuft im Rahmen des "Integrierten Handlungskonzeptes" für Geldern.

Von 17 bis etwa 18 Uhr wird das Planungsbüro Junker und Kruse, das den Workshop moderiert, die historischen Strukturen in Geldern und deren gegenwärtige Präsenz im Stadtbild erläutern und darstellen. Das soll erst einmal eine Ausgangslage für weitere Gespräche schaffen. Dabei sollen auch Beispiele zur möglichen "räumlichen Inszenierung historischer Themen gezeigt werden", kündigt die Stadt an. Für die Zeit ab 18 Uhr ist eine offene Diskussion im Plenum über Inhalte und Schwerpunkte des weiteren Prozesses geplant.

Viele historische Zeugnisse der Stadt Geldern, die sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen lassen, sind während des zweiten Weltkrieges zerstört oder stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Stadt hofft auf rege Teilnahme am Workshop. Denn verschiedene Initiativen widmeten sich bereits diesem Thema und verdeutlichten ein reges Interesse in der Bürgerschaft.

Eine Anmeldung zum Besuch des Workshops, der etwa um 19 Uhr enden wird und dem weitere Treffen folgen, ist nicht erforderlich. Wer Lust hat, kann einfach vorbeikommen.

Weitere Informationen gibt es bei Projektkoordinator Torsten Schneider, der im Rathaus erreichbar ist unter Telefon 02831 398280.

Quelle: RP
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